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Von Social Media zu Corporate Media — Die Vorteile des Zusammenspiels zwischen Corporate-Blog und YouTube

Date Posted: 28 November, 2013
Bild: wildcard

Nachdem wir im vorherigen Teil unserer neuen Serie „Von Social Media zu Corporate Media“ das Zusammenspiel von Corporate Blog und Facebook beleuchtet haben, betrachten wir heute in diesem Zusammenhang die weltweit erfolgreichste Bewegtbildplattform YouTube mit mehr als einer Mil­li­arde ein­zel­ner Nut­zer weltweit und rund 38 Millionen Nutzern in Deutschland.

Das Kernstück einer jeden Unternehmenskommunikation ist der Corporate Blog. Natürlich können Plattformen wie WordPress ebenfalls Bilder und Videos einbinden, doch die Frage ist: Reicht es, hochwertig produzierte Bewegtbildinhalte wie Image- oder Produktfilme einzig auf dem Blog zu publizieren? Die eindeutige Antwort: Nein.

Sind Bewegtbildinhalte in der Corporate Kommunikation wichtig? Ja. Die Gründe haben wir mehrfach auf unserem Blog dargelegt.  Ein Produkt mittels Video vorzustellen oder einfach audiovisuelle Inhalte wiedergeben – das kann und muss selbstverständlich auch auf dem eigenen Corporate Blog passieren. Doch hier entfalten diese Inhalte nur einen Bruchteil ihrer Wirkung. Für solche Inhalte ist ein YouTube-Kanal die perfekte Lösung.

Der Blog bleibt die Zentrale

Der Blog bleibt dabei aber immer das moderierende Medium, der Bewegtbildkanal ist dabei ausgelagertes Bewegtbildarchiv und eine hervorragende Ergänzung der eigenen Kanäle – denn dort treffen die Corporate-Videos ausschließlich auf Menschen, die das Bewegtbild als Kommunikationsmittel akzeptieren und teilweise auch vorziehen. Zudem ist Youtube eine weitere sehr kommentaraktive Plattform – trotz des kürzlich geänderten  Kommentarsystems. Dadurch verlangt die Google-Zugehörigkeit YouTubes, dass eine aktive YouTube-Nutzung mit einem Google+-Konto verknüpft ist. Dieses setzt dazu einen Klarnamen voraus.

Dennoch kommentieren YouTube-Nutzer sehr munter weiter. Genau wie auf Facebook, ist die Entstehung einer Diskussion auf YouTube wahrscheinlicher als auf dem hauseigenen Blog. Das liegt unter anderem daran, dass der Aufwand einen Kommentar auf YouTube oder Facebook zu verfassen, viel niedriger ist, als auf einem Blog. Eingeloggte User müssen nichts mehr weiter tun als ihren Kommentar zu veröffentlichen. Corporate Blogs zeigen sich da teils sperriger – viele Blogs verfügen über ein Freischaltsystem, so dass Diskussionen auf Blogs schwerer in Gang kommen als in sozialen Netzwerken.

Neue Zielgruppen erreichen

Youtube ist nach wie vor die größte Video-Plattform weltweit, in Deutschland ist sie fünftreichweitenstärkster Fernsehsender und hat bei vielen Nutzern schon das klassische Fernsehen abgelöst. Waren es früher noch größtenteils Jugendliche, die dort audiovisuell unterwegs waren, ist die Zielgruppe mittlerweile zu einem homogen Querschnitt unserer Gesellschaft geworden. Videos hier zu posten, kann für hohe Reichweite sorgen – vor allem bei Zielgruppen, die sonst nie auf einem Corporate Blog finden würden. Die Tatsache, dass YouTube zu Google gehört, hat dazu den Vorteil, dass bei einer Suche durch Google der eigene Kanal höchstwahrscheinlich vorgezogen wird. Zudem ist YouTube sehr mobil: Die gezeigten Inhalte lassen sich überall konsumieren: auf dem Smart­phone, dem Tablet oder dem Lap­top.

Vimeo als Alternative?

Doch was ist eigentlich mit dem viel diskutierten Kanal Vimeo? Wie kann dieser einem Unternehmen dienlich sein? Auf dem Portal setzte man früh auf die aktuellste Technik und gehört damit zu den Pionieren im Bereich HD-Videos und HTML5-Playern. Mittlerweile hat Youtube in dieser Sparte jedoch nachgezogen. HTML 5 sowie optionale Full-HD-Auflösung gehören beim Video-Giganten seit einiger Zeit ebenfalls zum Standard. Somit ist YouTube – inspiriert vom Angebot Vimeos – heute aufgrund von Reichweite und schierer Masse an Bewegtbild-Material weit vor den konkurrierenden Plattformen. Kassenschlager, wie die als Home-Video getarnten Videos einiger Unternehmen, werden meist über Youtube in den Social-Media-Kanälen zum viralen Erfolg. Zudem ist das grundsätzliche Design von Vimeo stark darauf ausgelegt, den Nutzer nur für ein Video auf das Netzwerk zu locken. Im Vergleich zu Youtube vermag die Plattform jedoch bei Weitem nicht, den Zuschauer mit Einblendungen themenähnlicher Videos auf der Seite oder dem eigenen Kanal zu halten.

Bewegtbild: unverzichtbar

Wer also dem Corporate Blog etwas Bewegendes mitgeben und weitere Kommunikationswege erschließen möchte, kommt an der Einbindung von Bewegtbild heute nicht mehr vorbei. Videos hier zu posten, kann für hohe Reichweite sorgen – vor allem bei Zielgruppen, die sonst nie auf einen Corporate Blog finden würden. Die – aus der enormen Reichweite von Videoportalen wie Youtube resultierenden – Zugriffszahlen auf Bewegtbild-Content, sind ein unverzichtbarer Faktor hinsichtlich der Unternehmenskommunikation. So können Unternehmen mit einer weiteren sehr wichtigen und vor allem rasant wachsenden Zielgruppe auf einfache Weise in Kontakt treten.

 

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