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Von Social Media zu Corporate Media – Die Vorteile des Zusammenspiels von Corporate Blog und Instagram

Date Posted: 4 Dezember, 2013
Bild: Instagram

In unserer neuen Blog-Serie „Von Social Media zu Corporate Media“ haben wir bereits das Zusammenspiel des Corporate Blogs mit wichtigen Social-Media-Satelliten wie Facebook oder Youtube beleuchtet. In der aktuellen Ausgabe beschäftigen wir uns mit einem weiteren Hilfsmittel, um die Reichweite des Blogs sukzessive zu erhöhen. Die Rede ist von Instagram, dem Fotonetzwerk, das mittlerweile über 150 Millionen monatliche User verzeichnet.

Auch im Zusammenspiel mit Instagram bildet der Blog die wichtige Zentrale, um die sich die Unternehmenskommunikation dreht.

Wie bereits in einem unserer Beiträge kommuniziert, ist der Blog mehr als nur ein weiterer Kanal, um zum Beispiel Inhalte einer Pressemitteilung zu veröffentlichen. Vielmehr stehen die Kundenbindung und die Präsentation der eigenen Philosophie auf eine ungezwungenere Weise im Vordergrund. Zudem ist ein Corporate Blog immer auch eine zeitgemäße Art, der Öffentlichkeit die unterschiedliche Bereiche und Tätigkeitsfelder des Unternehmens zu demonstrieren und so die Außenwirkung nachhaltig zu verbessern. Auch eine Stellungnahme zu aktuellen Strömungen und Trends zeigt den Lesern, dass das eigene Unternehmen den Finger am Puls der Zeit hat.

Wenn’s um Bilder geht: Instagram

Zusätzlich zum Blog als Basis ist die Einbindung von Bewegtbild oder Fotografie ratsam. Dies hat nicht nur den Vorteil, den Blog wesentlich dynamischer gestalten zu können: Social-Media-Satelliten können für bestimmte Ansprüche oder zur Platzierung von bestimmten Themengezielt bedient werden. Während im Bereich der Videoportale ganz klar Youtube die erste Wahl ist, stellt sich die Frage nach dem adäquaten Equivalent im Bereich der Foto-Plattformen. Hier bietet die Facebook-Tochter Instagram aus mehreren Gründen das beste Gesamtpaket.

Aus dem kleinen, idyllischen Fotoportal voll von hippen Schnappschüssen von mehr oder weniger wichtigen Dingen des Lebens, ist in der Zwischenzeit ein ernst zu nehmendes Bild-Netzwerk geworden. Schon längst treiben sich hier nicht mehr nur Jugendliche mit Nerd-Brillen und Second-Hand-Kleidung herum. Instagram ist zu einer werbewirksamen Plattform für Fotografen und Firmen geworden, die den einfachen und direkten Userkontakt schätzen. Dabei ist Instagram eine auf die mobile Nutzung ausgelegte Plattform. Die stationäre Browser-Startseite bietet Usern lediglich rudimentäre Funktionen. Die Möglichkeit neue Instagramer oder aktuelle Trend-Tags am heimischen PC zu entdecken wird nicht geboten. Tatsächlich haben wir in einer Spontan-Umfrage unter unseren Medienpartnern herausgefunden, dass acht von zehn Bloggern Instagram nutzen. So ist auch zu erklären, dass Nokia und Microsoft die Ankündigung einer Instagram-App für Windows Phone auf der letzten Nokia World so prominent kommunizierten.

Optische Schnittstelle zwischen sozialen Netzwerken

Instagram vereint genau das, womit Facebook- und Twitter-User in den Social-Media-Giganten täglich arbeiten. Unter Bildern lassen sich über Tags neue Trends setzen, worauf andere User themenrelevante Bilder zum gleichen Tag posten und suchen können. Hinzu kommt, dass sich nicht nur unter jedem Foto ein „Gefällt mir“-Button befindet, sondern auch ein Kommentarfeld. In Verbindung mit den anderen Social-Media-Kanälen kann der Dialog entweder auf die anderen Plattformen ausgelagert oder über diese auf Instagram dirigiert werden. Ähnlich der Videoplattform Vine können Instagram-User auch Kurzfilme mit maximal sechs Sekunden Länge auf das Portal laden.

Abseits von Instagram haben wir im Zuge unserer Blog-Serie auch ein Auge auf Pinterest geworfen. Das Foto-Portal ist ein Paradebeispiel für einen Satelliten, der mit knapp 70 Prozent weiblicher User eine klare Tendenz hinsichtlich der Community aufweist. Obgleich dieses Alleinstellungsmerkmals kommt die Plattform nicht ganz auf die Nutzerzahlen von Instagram und ist daher lediglich Unternehmen mit vorrangig weiblicher Kundschaft als zusätzlicher Kanal zu empfehlen.

Instagram regt zum Mitmachen an

Über eine starke visuelle Integration von Bildmaterial im Unternehmensblog kann also eine Diskussion weit über den Fließtext hinaus gewährleistet werden. Der Einstieg in den Dialog rund um das Blogthema beziehungsweise in diesem Fall den Bloginhalt, fällt auch über Instagram – einen entsprechenden Account vorausgesetzt – unkomplizierter aus. Dank der bewährten Features anderer Portale wie Tags, „Gefällt mir“- Buttons und einer Kommentar-Funktion, lassen sich die Nutzer des Portals schnell in die Diskussion integrieren. In Kombination mit den von uns im Vorfeld behandelten Formaten können Unternehmen ein vielfältiges und auch weitreichendes Social-Media-Netz rund um den Corporate Blog spannen und zu plattformübergreifendem Austausch mit den Usern der jeweiligen Anlaufstelle anregen.

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