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Verständigung im Zeichen der Digitalisierung

Date Posted: 29 Oktober, 2014
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Digitale Medien und Trends, das Internet als Weg des Fortschritts, der Nutzer als zentrale Figur der Selbstentwicklung und die Rolle von alten Medien im digitalen Umfeld. Das sind nur einige wenige Themen, die in der vergangenen Woche die Medientage in München und die Internetwoche in Köln beschäftigt haben. Beide Veranstaltungen setzten ihren Fokus auf die Zusammenarbeit und das Miteinander von digitalen und klassischen Medien. Das grundlegende Ziel war bei beiden Messen dabei sehr ähnlich: Das Selbstverständnis des modernen Menschen formen und neue Medien in allen Altersbereichen zur Selbstverständlichkeit zu gestalten.

Digitales Köln: Die Internetwoche

Die fünfte Internetwoche in Köln stand unter dem großen Motto „Ich bin das Internet“. Gemeint sind damit die Selbstentwicklung und die unendlichen Möglichkeiten eines jeden Internetnutzers, die ihre Lebensbereiche unter das Zeichen des digitalen Wandels stellen. Entsprechend war das Programm gespickt von Vorträgen, Workshops und Diskussionen zu Themen wie Blogs, Blogger Relations, Unternehmenskommunikation und Social Media. Ebenso stand die Generation Y und ihre Rolle in der digitalen Welt im Vordergrund, was vor allem an den vielen Themenschwerpunkten zur Selbstverwirklichung im Internet gesehen werden kann. Ganz besonders wichtig war den Veranstaltern der Fokus auf das Bewegtbild. Nicht nur waren Videoexperten zu Inhalten wie Video-Blogs vor Ort, auch die Filmlandschaft wurde mit verschiedenen Kurzfilmen in Verbindung mit dem Internet dargestellt.

Münchner Medientage

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Im Süden Deutschlands ging es zeitgleich unter dem Motto „Kein Spaziergang – Wege zur digitalen Selbstverständlichkeit“ in spannenden Vorträgen und Diskussionen um zentrale Trends in der Kommunikation und die Veränderungen in der Medienwelt. Eröffnet von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer präsentierte sich der Kongress frisch und mit offenem Blick für eine Verbindung von alten und neuen Medien. Besonders der Bereich des Audio/Radio konnte sich stark präsentieren und zeigte neue Stärken in der Verbindung mit digitalen Medien und Möglichkeiten, den Umbruch der Medienlandschaft mitgehen zu können. Besonderes Augenmerk lag auf der Problemstellung der „offline-Medien“, die die primäre Medienquelle für einen großen Teil der Gesellschaft darstellen. Die Herausforderung, einen Bezug zwischen dieser Erkenntnis und der Digitalisierung entstehen zu lassen, stand im Mittelpunkt des Programms. Doch nicht nur auf den Veranstaltungen konnten die Medientage punkten, sondern auch mit ihren umfangreichen Ausstellerbereichen. Dort fanden sich neben bekannten Unternehmen auch einige Start-Ups ein, die ihre frischen Ideen und Konzepte vorstellten.

Wir sind Internet

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Das Selbstverständnis der Internet-Nutzer scheint der zentrale Schlüssel zu sein, unter dem digitale Medien die Verbindungen zu anderen medialen Bereichen ziehen möchten. Dieser Konsens zeichnete sich sowohl auf den Medientagen in München als auch während der Kölner Internetwoche ab. Viele namhafte Unternehmen und Verbände meldeten sich zu Wort, wobei jeder seinen eigenen Bereich als zentralen Fokus sah. Der digitale Wandel ist in aller Munde und konnte auf den Veranstaltungen präzisiert werden, so dass eine mediale Ausbildung von Unternehmen und Nutzern stärker fokussiert werden kann. Dies ist auch nötig, da die Meinungen der Veranstalter bei der Analyse des Nutzungsverhaltens auseinander gehen. Dennoch liegt der vorherrschende Trend in der Zusammenarbeit und dem intermedialen Austausch zwischen den verschiedenartigen Medien, ob alt oder neu. Beide Veranstaltungen können somit als professioneller Schritt hin auf eine gemeinsame Ebene als Erfolg gesehen werden und haben den Raum zur Verständigung geöffnet. Nicht zuletzt auch zum radikalen Trend der Selbstverwirklichung des medialen Nutzers.

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