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The Internet in a nutshell – Catcontent

Date Posted: 28 Juni, 2013

Das Internet ist einer der größten Meilensteine der Menschheitsgeschichte. Viele behaupten sogar, es sei revolutionärer als die Erfindung des Rads. Naja, ganz falsch ist das auch nicht, denn ohne das Web geht heutzutage nichts mehr. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt: die komplette Menschheitsgeschichte, alle Informationen der Welt, spielend leichte Kommunikation und ein Datenaustausch, der vor 100 Jahren nicht denkbar gewesen wäre. Dennoch ist das Internet längst nicht nur dafür da, sich weiter zu bilden. Ganz triviale Dinge rücken immer wieder in den Vordergrund.

Online zu sein ist mittlerweile in vielen Ländern der Erde zur Gewohnheit geworden. Sogar so sehr, dass immer mehr Menschen ein Leben ohne Smartphone und Internetverbindung anstreben. Dabei gibt es online doch so viele Sachen zu erleben! Ein Beispiel gefällig? Katzen. Genau, Katzen waren seit der Zeit der Pharaonen nicht mehr so gefragt wie heute. Auf fast jeder Website finden sich Bilder oder Videos der beliebten Haustiere. Gefühlt sind mittlerweile 60% des Online-Contents Katzen. Wenn man bedenkt, dass weitere 30% pornografische Inhalte sind, bleibt nur noch wenig der oben genannten Informationen übrig. Aber so ist der moderne Mensch – zuerst das Vergnügen, dann die Pflicht.

Katzen sind die Stars des Internets
© Mosgnauk / PIXELIO

Lil Bub und Grumpy Cat – die Stars des Internets

Der Hype um die Stubentiger hat viele Namen. Die grimmig dreinschauende Grumpy Cat sollte den meisten regelmäßigen Nutzern des Internets bekannt sein. Sogar ein Spielfilm mit der Katze selbst ist bereits in der Planung, Will Farrell und Jack Black sollen Gerüchten zufolge die menschlichen Rollen übernehmen. Ein weiteres Sternchen am Katzenhimmel ist Lil Bub, eine Katze, die unter verschiedenen Gendefekten leidet. Ihr Markenzeichen: die ständig raushängende Zunge. Auch sie hat mittlerweile eine eigene Dokumentation. Alle Updates zu den Stubentigern bekommt man auf den eigenen Facebook-Seiten oder bei Twitter. Auch große Unternehmen wie IKEA sind auf den Trend aufgesprungen. In einer Nacht wurden 100 Katzen im Zuge einer Marketingaktion in einem der schwedischen Möbelhäuser in England freigelassen. Daraus ist ein Video entstanden, das für viele Klicks gesorgt hat.

Soziale Netzwerke als Multiplikatoren

Ein hoch auf die Technik! Rasend schnell verbreiten sich heutzutage die Neuigkeiten über die süßen Samtpfoten via Facebook und Twitter und Portalen, die speziell dafür geeignet sind, neue Internettrends zu schaffen. Häufig verschwinden diese Hypes aber genauso schnell wie sie aufgetaucht sind: #harlemshake #planking.

Wir alle nutzen täglich das Internet. Es erleichtert den Alltag, klärt auf, bildet und bietet eine ganz neue und komfortable Form der Kommunikation. Dennoch gibt es im Internet auch eine Menge Unterhaltung für den kurzweiligen Spaß. Daher können wir froh sein, dass es das Web gibt – auch wenn es nur allzu häufig zweckentfremdet wird. Aber wie sagte Roberto Blanco schon: „Ein bisschen Spaß muss sein.“

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