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Tag zwei auf der CeBit 2013 – von Politikern und freien Händen

Date Posted: 5 März, 2013

Gestern Abend wurde die CeBit 2013 eröffnet. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der polnische Premier Donald Tusk gaben den Startschuss für die größte IT-Messe der Welt. Die Veranstalter rechnen mit einer Besucherzahl von über 300.000 Technikfans – zwei davon sind wildcards. Genau wie wir, erwartet das Publikum in Hannover viele Neuheiten. Mehr denn je boomt das Geschäft mit Smartphone, Tablets und anderen Technischen Spielereien. Die Politiker scheinen die Wichtigkeit der IT-Welt verstanden zu haben, Merkel betonte in ihrer Rede vor den rund 2.500 geladenen Gästen, dass nicht nur der Maschinenbau und die Autoindustrie, sondern auch Technologie ein entscheidender Wirtschaftsfaktor sein kann.

Zusammen mit dem polnischen Premier Donald Tusk eröffnete Angela Merkel die CeBit 2013.
Bild: Deutsche Messe

Mit gutem Beispiel geht die Bundesregierung auf der diesjährigen CeBit voran. Besucher der Messe können sich eine speziell von der BfIT (Bundesregierung für Informationstechnik) zur Verfügung gestellte App herunterladen, die die bisherigen Standardbroschüren der CeBit ersetzen soll. Die App bietet außerdem einen Stadtplan, besondere Termine und einen News-Ticker. Ein guter Service, vor allem da die App auch offline genutzt werden kann. Wer sich zum Start der Messe diese App herunterlädt, sollte eigentlich kein Problem haben, sich auf der Messe zurechtzufinden.

CeBit 2013 – Sicher mobil surfen und telefonieren

Über ein neues Spielzeug darf sich demnächst die Bundeskanzlerin selbst freuen. Gemeinsam mit dem Handyhersteller Blackberry präsentierte die Düsseldorfer Firma Secusmart ein abhörsicheres Smartphone. Ähnlich wie bei einer EC-Karte werden alle Daten auf dem Handy vor Fremdzugriff bewahrt. Staatsoberhaupt eines Landes sicher gut zu gebrauchen. Mit dem nötigen Kleingeld kann aber auch jeder das Produkt erwerben. Für 2.500 Euro wird das Gerät im Sommer diesen Jahres zu erstehen sein. Sicherheit hat nun mal seinen Preis.

Von meinem bisher coolsten Messe-Gadget will ich Ihnen auch noch berichten: Den Kaffee in der linken Hand, die Zeitung in der rechten – was tun, wenn das Handy geht und keine Ablagefläche greifbar ist? Mit dem neuen „Simvalley PW-315“ trägt man sein Smartphone direkt um das Handgelenk. Der Mini-Touchscreen, mit einer Bildschirmdiagonale von vier Zentimetern, erlaubt es dem Träger das Gerät zu bedienen. Per Freisprech-Funktion oder mit einem Bluetooth-Headset braucht man in Zukunft keine Hand mehr frei zu haben, um wichtige Telefonate zu führen.

Was es in den nächsten Tagen für Neuigkeiten und Ankündigungen gibt, lesen Sie hier jeden Tag auf unserem Blog.

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