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Tag drei auf der CeBit 2013

Date Posted: 6 März, 2013

Die CeBit 2013 in Hannover ist in vollem Gange. Das Thema „Shareconomy“ scheint von den Ausstellern beherzigt worden zu sein. Überall präsentieren die Entwickler ihre Cloud-Systeme. Der deutsche IT-Konzern SAP beschreibt sein Konzept mit dem Claim „Share your dreams“ und unterstreicht die Wichtigkeit des Online-Storages. Aber nicht nur neue Möglichkeiten, Daten auszutauschen, sind auf der weltgrößten IT-Messe zu bestaunen –  neue Technologien gibt es auch zu sehen. Aber stopp. Was mir auffällt: Der „Human Touch“ ist 2013 enorm. Viele Anbieter versuchen ihren High-Tech-Touch abzulegen. „Der Mensch im Mittelpunkt“. Da erinnern wir uns auch direkt wieder an Sony und ihre PS4 – der Spieler steht im Mittelpunkt. Doch wo soviel Technik gezeigt wird, darf es auch mal menscheln, nicht wahr.

Jetzt aber wieder zur Technik: Ich stelle Ihnen ein paar Highlights vor:

Ohne Schlüssel durch die Tür

Microsoft lässt es menscheln. The Human Touch soll wohl der technologischen Kälte menschliche Wärme spendieren.
Bild: wildcard

Ein alter Bekannter vom Mobile World Congress in Barcelona hat es nach Hannover geschafft. Das Übertragungssignal NFC (Near Field Communication) ist auch auf der diesjährigen CeBit ein Thema für die Mobilfunkhersteller. Kartenlos Geld abheben, sein Auto öffnen oder das Haus betreten, soll durch das Signal bald alles ohne Schlüssel oder Karte möglich sein. In einem Informationsvideo zeigt das Fraunhofer-Institut, wie das funktionieren kann. Die bislang nur für Android erhältliche App benötigt lediglich einen Code, um Türen zu öffnen. Bei Bedarf lässt sich die Verschlüsselung auch per SMS oder E-Mail weiterleiten. Natürlich hat der Nutzer gleichzeitig die Möglichkeit den Code zu sperren, falls dieser missbraucht wird.

Die Kleidung denkt auf der CeBit mit

Ein Personal Trainer ist eine praktikable Sache. Er gibt Anweisungen, Kommandos und hilft dabei, Bestleistungen zu bringen. Die Sache hat aber einen Haken: Er kostet einfach eine Menge Geld. Vielleicht hat sich dieses Problem in Zukunft gelöst, denn der britische Sportartikelhersteller FX-Sport hat in Hannover einen MP3-Player mitsamt Kopfhörern vorgestellt, der genau das kann. Zusammen mit einer Software auf dem PC kann der Nutzer einstellen, welche Anweisungen ihm das Gerät geben soll. Kombinieren könnte man das mit dem neuen Laufshirt der taiwanesischen Firma AIQ Smart Clothing. Das misst nämlich automatisch die Herzfrequenz des Trägers und macht damit einen Brustgurt überflüssig. Werden Kleidungsstücke demnächst intelligenter als ihre Träger?

Neue Konkurrenz für Google?

SAP will, dass Sie Ihre Träume teilen. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber manches sollte privat bleiben. Bild: wildcard

Google Glasses, das soll der nächste große Clou des Internetriesen werden. Die Verschmelzung der digitalen und der realen Welt wird in den nächsten Jahren sicherlich ein Thema sein, das viele weitere Firmen aufgreifen werden. Das italienische Start-up-Unternehmen „GlassUp“ möchte Google schon jetzt Konkurrenz machen. Mit ähnlichen Funktionen, wie die der virtuelle Brille des US-Konzerns, möchten die Italiener bereits im Sommer auf den Markt kommen. Das Design der Brille ist deutlich auffälliger als das der Google Glasses und kann auch von Brillenträgern verwendet werden, sofern man zu einem Optiker geht. Die Brille kann bereits vorbestellt werden und kostet 299 Euro.

Welche Neuheiten noch auf der diesjährigen CeBit vorgestellt werden, lesen Sie morgen natürlich hier in unserem Blog.

 

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