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Social Media: Facebook, Pinterest und Co – Welche Plattform für welchen Nutzen?

Date Posted: 18 Dezember, 2012

Neue Chancen für Unternehmen und wie Social-Media-Plattformen richtig genutzt werden können

Während es immer mehr Social-Media-Netzwerke kaum noch in die mediale Berichterstattung, und damit ins Bewusstsein der Masse schaffen, dominiert aufgrund der breiten Nutzerschaft kein anderes Netzwerk so die öffentliche Wahrnehmung und mediale Präsenz wie Facebook.

Wenig verwunderlich also, dass Facebook oft als Platzhalter genannt wird, wenn grundsätzlich eigentlich über Social Media gesprochen wird. Das ist so natürlich nicht richtig. Social Media umfasst viel mehr, als Facebook es bietet.

Facebook all over

Facebook– ist DIE Plattform für über 30% der Deutschen, viele davon mittlerweile über mobile Endgeräte (Smartphones & Tablets). Schwerpunkt auf Facebook ist Unterhaltung. Der Grund warum viele „Gefällt mir“ anklicken, sind Gewinnspiele und angeleitete „Flausch-Kommunikation“. Der höchste Return on Investment (ROI) liegt derzeit bei Support-Seiten. Das sind Facebook- Seiten, deren Betreiber über die Pinnwand Service & Support-Anfragen beantworten.

Twitter – ist als Microblogging-Dienst der „schnelle Kurier“ unter den Netzwerken. In Deutschland liegt die Zahl aktueller Twitterer bei 550.000, die Hälfte nutzt es mobil. Thematische Verschlagwortung erfolgt über den sogenannten Hashtag (#).

Youtube – gehört der Suchmaschine Google und liefert täglich 150 Jahre (!) Videomaterial. Was die Leute am liebsten sehen? Sogenannten „Katzen-Content“, also alles was niedlich ist, junge Tiere, kleine Kinder oder die Malheure, Pannen und Missgeschicke des Nachbarn sowie Glamour, Stars und Sternchen. Wer aus der Masse herausstechen möchte, braucht neben guten Ideen auch einen langen Atem.

Social Media wird für die Auffindbarkeit in den Suchmaschinen und damit für den Kaufentscheid immer wichtiger.

Wenig überraschend, wenn man folgende Fakten bedenkt:

Wichtige Fakten, was Menschen von Social Media erwarten
(Quellen: Nielsen (Anfang 2010), creative360 (Anfang 2010), McKinsey Studie (2011), Deloitte Studie (2010))

Social Media ist nicht gleich Facebook

Mit welcher Plattform ist man am richtigen Ort? Ein Unternehmen sollte nicht einfach nur überall dabei sein. Das bringt nur selten strategischen Nutzen, bindet aber unter Umständen wichtige Ressourcen im Unternehmen.

Daher muss sich ein Unternehmen gründlich überlegen, welche Social-Media-Plattformen zielführend sind. Man beginnt am besten damit, erst die Ziele zu definieren, die man aus kommunikativer Sicht anstrebt und danach die entsprechende Plattform auszuwählen. Dass dabei nicht jede Plattform den gleichen Zweck erfüllt, ist einleuchtend. Aber welche Plattform eignet sich für was? Dabei wollen wir nicht die technischen Funktionalitäten betrachten, sondern vielmehr eine Entscheidungshilfe an die Hand geben für die Auswahl der richtigen Plattformen und Netzwerke. Die Tabelle zeigt die Potentiale der hierzulande wichtigsten Dienste auf. Die Einschätzung beruht natürlich Großteils auf den persönlichen Erfahrungen.

Die Palette der Netzwerke ist bunt und vielfältig.

Bei der Wahl der Schwerpunkte sollten Sie sich über Ziele und Wünsche ebenso Gedanken machen, wie über verfügbare Ressourcen (interne wie externe).

Nachfolgend die wichtigsten Fragen zum Start:

Und dann heißt es: Das Einverständnis des Managements einholen und in kleinen Schritten loslegen.

[Update1] In einem Blogbeitrag der geschätzten Autoren des Socialmedia-Blogs habe ich gerade eine praktische Empfehlung für den Auf- und Ausbau der Social-Netzwerk-Struktur entdeckt: “ Für die Social Media Planung 2013 sollte daher unbedingt der INDIVIDUELLE Referral-Traffic analysiert werden. In vielen Fällen ergibt sich ein besserer ROI, wenn ein bereits starker Social Referrer weiter unterstützt wird, statt ein neuer von null aufgebaut wird. In bestimmten Fällen können durch das neue Netzwerk jedoch auch neue Zielgruppen erschlossen werden. Entscheiden Sie individuell! “ [Update Ende]

Und wer nicht weiterkommt, der frage gerne uns.

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