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Social Media: Raketenforschung, oder nicht?

Date Posted: 4 Mai, 2012

Heute widmen wir uns einmal den großen Missverständnissen, um das „ganz besonders Schwierige an Social Media“.

In unserem Agenturalltag begegnen wir immer wieder drei Arten von Kunden, die sich die Arbeit mit Social Media auf ihre Fahne schreiben möchten:

Die einen glauben, „das kann doch jeder und wenn ich eine private FB-Seite habe, kann ich auch „Social Media“ in meinem Unternehmen implementieren.“
Andere hingegen wagen aus Respekt vor der großen Sache nicht den ersten Schritt und lassen die Möglichkeiten von Social Media ungenutzt.
Und dann gibt es – Gott sei Dank – ja auch noch die dritte Art, nämlich den Kommunikationsprofi, der „Social Media“ differenziert genug betrachtet, hier neue Kanäle kennenlernt und die Geeigneten ganz selbstverständlich in sein Portfolio aufnimmt.

Und genau dazu möchten wir hiermit auch alle Anderen ermutigen.

Natürlich ist es schlecht, zu locker und unbedarft in diese neuen Kanäle (kaltes Wasser) zu springen, aber in Schockstarre zu verfallen ist auch übertrieben.

Social Media ist wichtig, richtig und hat seine Chancen und Risiken, aber gilt das nicht für jede Art von Kommunikation? Gesunder Menschenverstand, Sensibilität, Klarheit und das Gefühl für den richtigen Moment gehören immer dazu, das kennt jeder Kommunikator, also sollte er sich doch zutrauen, dies auch in den online Netzwerken umsetzen zu können.

Aber bitte nicht unbedarft und überstürzt. Im Pressesprecher-Alltag, würde ja auch keine Pressemitteilung unüberlegt ausgesendet, warum sollte also das Blog, der Twitterstream, die Pinwand oder Facebook-Fanpage ohne Plan, Ziel und Strukturen geführt werden können? Eine aktuelle Studie von AT Kearney hat uns hier wieder einmal bestätigt. Die 50 größten Marken tun sich z.B. auch immer noch schwer mit dem Kundendialog auf Facebook.

Es ist wie immer. Neue Medien, Multiplikatoren und Kommunikationseigenarten kennenlernen und ins eigene Maßnahmenrad integrieren, dann bietet Social Media sehr viele neue Chancen, direkte Wege, schnelle Reaktionszeitung und den Charme einer menschlichen Marke.

Raketenforschung ist das nicht…

Und alle, die über Jahr versucht haben, diese Unterstellung in den Köpfen und Budgets der Kommunikatoren der großen Unternehmen nachhaltig zu verankern, möchten wir mit diesem Beitrag öffentlich ausbuhen…

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