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Mobil(e) machen – oder auf der Strecke bleiben

Date Posted: 19 März, 2013

Mobile Zeiten: Manchmal frage ich mich, wie ich es in der Vergangenheit eigentlich ohne mein Smartphone ausgehalten habe. Aber vielleicht genau deswegen weiß ich die heutigen Möglichkeiten, die die kleinen Alleskönner bieten, zu schätzen. Mobiles surfen, schnell noch einmal den Weg zur nächsten Bahnstation nachschauen und wenn ich es dann geschafft habe, die Bahn noch zu bekommen, während der Fahrt die neuesten YouTube-Hits anzuschauen. Der Gedanke, mobil nicht erreichbar zu sein, ist für mich mittlerweile befremdlich. Nein, schlimmer: Er beunruhigt mich.

Was früher einen ganzen Rucksack an Gegenständen gebraucht hätte, passt heutzutage ganz leicht in unsere Hosentasche. Die Kamera, der Stadtplan, die Schreibmaschine, die Gelben Seiten und – ganz wichtig: das Telefon – sind im Smartphone vereint. Ständige Kommunikation über Facebook, Whatsapp oder SMS sind heutzutage Standard. Selbst ein Video aufzunehmen und direkt mit seinen Freunden zu teilen, ist dank des schnellen Mobilfunknetzes nicht mehr der Rede wert. Der moderne Mensch ist heute jederzeit zu erreichen – nur der leere Akku schiebt dem einen Riegel vor.

Mobile Zeit: Tablets lösen Desktops ab

Jeder, der Content produziert, produziert für Geräte wie dieses: Tablets werden 2013 den Markt beherrschen.
Bild: Samsung

Was heißt diese Tatsache für Unternehmen und die User? Eine selbst gestaltete Webpräsenz zu haben, ist schon lange nicht mehr State of the Art. Die Nutzer erwarten auf allen von ihnen genutzten Kanälen über aktuelle Trends und Entwicklungen informiert zu werden, sei es durch Twitter-Nachrichten, ein frisch auf YouTube hochgeladener Clip oder eine Facebook-Push-Benachrichtung. Allein in Deutschland nutzen mittlerweile rund 30 Millionen Menschen ein Smartphone, die Zahl der Neukunden steigt stetig an. Eine Entwicklung, die Unternehmen unbedingt mitmachen sollten, um weiterhin konkurrenzfähig zu sein.

Wichtig bei der Produktion von Content für den mobilen Zugriff, ist nicht nur eine gute Qualität, sondern auch die Übersicht, sowie eine möglichst kleine Datenmenge. In vielen, vor allem ländlichen Gebieten, sind die mobilen Übertragungsraten noch nicht so hoch wie in Städten, daher muss darauf geachtet werden, dass Inhalte wie Filme oder Bilder eine kurze Ladezeit haben. Wer möchte schon, dass sein Video ständig ruckelt? Dennoch bedarf es etwas Know-how um für Smartphone optimierten Content produzieren zu können.

Zwar ist der Computer auch in den eigenen vier Wänden noch nicht ausgestorben, dennoch nutzen bereits viele Menschen alternative Geräte, um ihre E-Mails abzurufen oder im Web zu surfen. Die komfortabelste Alternative zum PC ist der Tablet-Computer. Auch über ihn sind die User mit dem Web verbunden und haben, im Vergleich zu den kleinen Displays des Smartphones, deutlich mehr Möglichkeiten im Web. Auch hier muss der Content entsprechend dem Anzeigeformat angepasst sein.

Wer heutzutage seine Kunden immer und überall erreichen will, muss sich mit Hilfe von Apps oder eigens für Smartphones und Tablets programmierten Anwendungen auf dem Markt präsentieren. Da mobiles Surfen mittlerweile normal geworden ist, müssen sich die Unternehmen neu auf ihr Klientel einstellen. Denn wer heutzutage nicht mobil macht, für den ist der Zug bald abgefahren.

 

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