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#KeineWerbung: Kontroverse Diskussion zum Thema Kennzeichnung und Transparenz in der Influencer-Arbeit

Date Posted: 16 Juni, 2017

Die Zusammenarbeit mit Influencern gehört für Kommunikatoren mittlerweile zum Tagesgeschäft. Die Frage der rechtlich wie ethisch korrekten Abgrenzung von rein inhaltlicher Zusammenarbeit und Werbung ist dabei ständiger Begleiter. Innerhalb der PR ist dabei kaum umstritten, dass Werbung klar als solche zu kennzeichnen ist. Schleichwerber können kaum auf Anerkennung hoffen. Komplexer ist die Frage, was im Kern Werbung ist und ob es zwischen reiner Informationsbereitstellung und Werbung noch andere Formen der Zusammenarbeit gibt.

Die Diskussion (u.a. hier, hier) um einen Beitrag des Kollegen Djure Meinen im PR Report zeigt, dass die Ansichten dazu weit auseinanderliegen. Teils wird für jeden Fall der wirtschaftlichen Verbindung zwischen Unternehmen und Influencern vom Vorliegen von Werbung ausgegangen und schon der Diskurs dazu als Versuch der geplanten Verschleierung gesehen. Teils wird zwar für klare aber weniger störende Kennzeichnung plädiert. Aber auch unsere Idee deutlich aber eben nicht immer als Werbung zu kennzeichnen findet Zustimmung.

Eines lässt sich jedoch sicher feststellen. Die Auseinandersetzung über das Thema ist notwendig, nicht zuletzt für die PR, die stärker als das Marketing auf Beziehungsarbeit setzt und deshalb eben oft mit den Grenzfällen zu tun hat.

Wir freuen uns daher sehr, das Djure Meinen beim DPRG-Zukunftsforum in der kommenden Woche seine Thesen zum Thema vorstellen und zur Diskussion stellen kann.

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