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IFA 2018: Maximale Sichtbarkeit durch gut geplante Pressearbeit!

Date Posted: 9 August, 2018
IFA 2018: Maximale Sichtbarkeit durch gut geplante Pressearbeit!

Die IFA 2018 ist einer der wichtigsten Termine für alle Consumer Tech-Marken, die etwas bewegen wollen. Die Herausforderung: Im großen Trubel der IFA herauszustechen und in der Berichterstattung der deutschen Medien aufzutauchen. Nahezu jedes Tech-Unternehmen wird mit seinen mehr oder weniger innovativen Produkten vor Ort sein und versuchen, die tausenden Journalisten aus aller Welt zu umgarnen, um möglichst prominent in der Bugwelle der IFA-Berichterstattung aufzutauchen. Keine leichte Aufgabe, aber die Experten, die Journalisten selbst, verraten uns die Lösung.

In unserem letzten Blog-Post haben wir die fünf besten Tipps zur Vorbereitung auf die IFA zusammengestellt. Jetzt geht’s um erfolgreiche Pressearbeit und dafür gibt es wohl keinen besseren Lehrer als die Presse selbst: Von der Pre-Briefing-Organisation bis hin zur richtigen Betreuung der Medien wir haben unsere Journalistenkontakte nach Tipps gefragt, wie Unternehmen auf der IFA 2018 die Aufmerksamkeit der Presse auf sich lenken können.

Infos: Frühzeitig und möglichst umfassend

Die Journalisten frühzeitig zu informieren und die relevanten Assets wie Bild- und Videomaterial schon im Vorfeld zur Verfügung zu stellen, ist wichtig, um sicherzustellen, dass sie die Artikel über Ihre Produkte während der Messe direkt veröffentlichen können. Denn Zeit ist für Journalisten auf der IFA (wie auf jeder anderen großen Messe) kostbar. Versorgen Sie ihre Kontakte mit Ihren Pressemitteilungen und Produktinformationen noch bevor der Messewahnsinn beginnt. So kann der Journalist den Artikel schon in Ruhe vorbereiten und braucht ihn nur mit letzten Infos aufzupeppen und live schalten bzw. für Print frei geben. Und ganz nebenbei, aber nicht zu unterschätzen: Dann kann er zur nächsten Party gehen, statt auf dem Hotelzimmer an einem Artikel zu schreiben. Dies hilft, Coverage über Ihre Marke und Produkte zu sichern und auch langfristig eine positive Beziehung zu Journalisten und Bloggern aufzubauen.

„Einfach ausgedrückt wir benötigen Infos, Infos, Infos“, rät Chris Martin, Redakteur bei Tech Advisor. “Erste Details unter Embargo, Pre-Briefs und so weiter. Wenn wir erst auf der Messe von einem Produkt erfahren, ist es viel schwieriger, darüber zu berichten. Wenn wir aber bereits im Voraus darüber erfahren, können wir Berichterstattung dazu einplanen“.

James Stables, Direktor und Mitgründer von The Ambient und Wareable, ergänzt: „Eines der besten Dinge, die Marken tun können: Die Berichterstattung im Voraus zu planen. Die IFA ist eine geschäftige Zeit, in der wir versuchen, die Produkte live zu testen. Deshalb ist es hilfreich, wenn wir vor der Messe darüber Bescheid wissen. Schicken Sie Material unter NDA, damit unser Redaktionsteam im Hauptquartier einen entsprechenden Artikel dazu vorbereiten und es dann, sofern es interessant ist, zu den Themenlisten der Redakteure, die vor Ort sind, hinzufügen kann.”

Pre-Briefings richtig gemacht

Ein weiterer Weg, um mit Ihren Informationen Journalisten, Influencer und damit die Welt zu erreichen, ist die Organisation von Pre-Briefings. „Wir sind große Fans von Pre-Briefings“, sagt Guy Cocker, Global Brand Director bei Stuff. “Es gibt einige Marken und Unternehmen, die das machen. Damit ermöglichen sie es uns, den Neuigkeiten der Messe einen Schritt voraus zu sein.“

Tom Honeyands, Moderator und Betreiber des YouTube-Kanals The Tech Chap, erklärt: „Ob es sich um ein Hands-On mit dem Produkt handelt oder auch nur um ein Datenblatt, das unter NDA steht – Pre-Briefs sind sehr nützlich, damit wir wissen, was uns erwartet.“

Carsten Knobloch, Blogger und Gründer des populären, deutschen Tech-Blogs Caschys Blog, findet es wichtig, dass man die zahlreichen Tech-Blogger bei all den großen Medien-Fischen, die Messen wie die IFA covern, nicht übersieht: “Er – der Blogger  – beschreibt im besten Fall seine Sicht der Dinge, ist Multiplikator in seiner Szene und vielleicht mehr gelesen als der Journalist, der mit seinem Presse-Badge mehr Aufmerksamkeit geschenkt bekommt. Behandeln Sie jeden Standbesucher gleich und versuchen Sie, auf die persönlichen Bedürfnisse des Gesprächspartners einzugehen. Was kann ich ihm persönlich an Mehrwertinformationen bieten? Wie mache ich mich weiterhin sichtbar, auch nach der Messe? Der „kleine“ Blogger von heute ist vielleicht morgen der wichtige Medienkontakt.”

Die Regel für Consumer Tech-Marken ist also klar: Frühzeitige Informationsvermittlung, idealerweise über Pre-Briefings, ist ein Muss, um Journalisten und Influencer auf der IFA 2018 auf Ihre Marke aufmerksam zu machen.

Treffen Sie die Presse persönlich

Es führt kein Weg daran vorbei: Für die Marken auf der IFA wird es immer wichtiger, die Presse sowie Influencer persönlich zu empfangen. „Pressetouren- und Events funktionieren immer noch“, sagt Guy Cocker von Stuff. „Sie bedeuten für uns, dass wir dieser Marke unsere Zeit widmen und wahrscheinlich mehr von ihren Produkten sehen, als von anderen“.

Da auf der IFA 2018 so viele Consumer Tech-Unternehmen vertreten sind und immer mehr von ihnen die Medien persönlich treffen, ist es mittlerweile unerlässlich, dass Sie Ihre eigenen wichtigen Kontakte auf der Messe empfangen. .

Zumindest sollten Sie Meetings mit der Presse einrichten, um sicherzustellen, dass Sie Ihre neuen Produkte persönlich vorstellen können.

Auch die Presse hat Bedürfnisse

Einfach Informationen frühzeitig an Ihre Pressekontakte zu schicken, reicht allerdings nicht aus, um Ihre Produkte erfolgreich auf der IFA 2018 zu präsentieren. Denn wichtig ist auch, welche Informationen geschickt werden. Sie müssen genau analysieren, was die Medien benötigen, um über Sie und ihre Produkte berichten zu können von den notwendigen Textmaterialien, Hintergrundinfos bis hin zu den richtigen Fotos, Videos oder Diagrammen. Gerade Infografiken und Bewegtbild werden immer gerne verwendet.

Kieran Alger, freier Journalist für verschiedene Medien wie TechRadar und Wareable sowie Mitgründer der Content Marketing Agentur BlueJam, sagt: „Für mich ist es das Wichtigste, dass sich die Marken Gedanken darüber machen, wie, wo und warum ein Artikel über ihr Produkt in der Publikation oder auf der Website landen sollte. Sei es ein Textvorschlag oder die richtigen Assets, die benötigt werden könnten. Helfen Sie den Journalisten, ihr Thema ihrer Redaktion schmackhaft zu machen“.

Die Bedürfnisse der Presse zu kennen und zu erfüllen, ist keine Selbstverständlichkeit und erfordert Branchenkenntnis. Lassen Sie sich richtig beraten, damit die Medien genau das erhalten, was sie benötigen.

Schalten Sie Ihr Presseteam ein

Trotz des überwältigenden Auflaufs an Journalisten vor Ort… vergessen Sie nicht das Team, welches in der Redaktion die Stellung hält. Sie werden diejenigen sein, die einen Großteil der Artikel schreiben. Halten Sie sie durchgehend auf dem Laufenden.

Guy betont diesen Punkt noch einmal: „Vergessen Sie nicht das Redaktionsteam, das die Show vom Hauptquartier aus begleitet. Sie werden ebenfalls die Neuigkeiten zu den Produkten abdecken wollen und deshalb besonders auf ihren Posteingang achten.”

Was sind also die relevantesten Punkte, auf die Consumer Tech-Marken achten sollten? Wir fassen noch einmal zusammen: Es ist wichtig, relevante Informationen in der richtigen Form aufzubereiten und diese rechtzeitig den richtigen Pressekontakten mitzugeben. Aber auch wenn die Messe begonnen hat, bleibt keine Zeit, sich zurückzulehnen. Ein aktives Presseteam für die Bearbeitung von Presseanfragen ist für eine hohe Reichweite ihrer Themen auf der IFA 2018 ebenso notwendig.

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