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Generation C – Content, Creating, Community, Curation

Date Posted: 4 Juli, 2013

Obwohl sich Menschen je nach Staatsangehörigkeit, Religion und sozialer Herkunft extrem unterscheiden können, versucht man dennoch immer wieder eine Generation oder eine Gruppe von Menschen unter einem Begriff zu definieren. In der Vergangenheit waren es die „68er“, Baby Boomer oder die Generation X. Alle Mitglieder dieser Gruppen verbinden bestimmte Ansichten, Einstellungen oder Interessen. Der IT-Gigant Google hat nun eine neue Generation ausgerufen: die Generation C.

Surfen im Netz gehört zu unser aller Alltag. Ebenso wie das Teilen und Anschauen von Content auf Plattformen wie YouTube. Genau darum geht es bei der „Gen C“ nämlich. Die Interaktion im Web ist der Grundstein dieser Generation – in den meisten Fällen auch egal wo und egal wann. Das Beispiel der Internetvideos ist dabei gut, um aufzuzeigen, wie sich Inhalte in der neuen Generation verbreiten.

Interaktion im Netz zeichnet die Generation C aus
Bild: Julien Christ / pixelio.de

Interaktion im Netz so verbreitet wie nie

In der von Google erstellen Statistik ihrer Nutzer wurde deutlich, dass 65% schon einmal ein Video bei YouTube hochgeladen haben, 25% davon laden sogar wöchentlich Inhalte hoch. Durch die sozialen Netzwerke verbreiten sich neue Trends rasend schnell. Beispiele wie der „Harlem Shake“ oder das „Planking“ fanden immer wieder neue Nachahmer, die das Netz mit ihrem Content gefüllt haben. Was zudem dabei hilft ist, dass heute viele Nutzer die Videos auf unterschiedlichen Endgeräten schauen. Ganze 38% schauen sich YouTube-Clips mittlerweile auf ihrem Smartphone oder dem Tablet an.

Ein bestimmtes Alter der Generation C kann man nicht genau definieren. Die meisten Menschen, die in diese Gruppe fallen, sind unter 35 Jahren. Klar, denn die jüngere Generation ist mit den technischen Möglichkeiten und dem Internet aufgewachsen, so dass die Vernetzung innerhalb der Internet-Community tendenziell groß ist. Dadurch bilden sich Meinungen und werden Diskussionen im Netz angeregt. Die Generation C definiert sich vor allem durch diese Merkmale. Anders als in der Vergangenheit definieren Verhaltensmuster und die Art der Kommunikation mit der Außenwelt die neue Gruppe – nicht mehr das Geburtsjahr dieser Generation.

Interessant für Unternehmen

Durch die enorme Reichweite, die durch das Teilen von Inhalten möglich wird, ist die Generation C auch überaus spannend für Dienstleister und Firmen. Mit einem interessanten Video oder originellem Content können die Klickzahlen signifikant erhöht werden und eine breite Masse von Menschen erreicht werden. Ein Vorzeigebeispiel dabei ist die Werbekampagne des amerikanischen Schuh- und Skateboard-Herstellers DC Shoes. In Zusammenarbeit mit dem US-Rennfahrer Ken Block sind beeindruckende Videos entstanden, die nicht nur für Autofreunde ein Highlight sind.

Die immer weiter steigende Anzahl von Nutzern bei YouTube und Co. wird auch für die Weltwirtschaft immer relevanter. Guter Online-Content vermarktet sich heutzutage möglicherweise von ganz alleine – ohne Anzeigen oder offensive Werbung. Die Generation C ist dadurch auch eine sehr interessante wirtschaftliche Zielgruppe, der in den nächsten Jahren immer wichtiger werden wird. Während im Normalfall die Kategorisierung von einer Gruppe von Menschen in den vielen Fällen eher absurd ist, sich dennoch viele Leute dazu bekennen, ist es in der von Google ausgerufen neuen Generation jedem selbst überlassen, ob er dazugehören möchte oder nicht.

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