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gamescom 2013 – wildcards überleben Tag eins

Date Posted: 21 August, 2013
Großer Andrang – auch am Fachbesuchertag. Wir haben es überlebt und bloggen darüber.
Bild: wildcard

Seit gestern Abend ist meine Facebook-Timeline ziemlich homogen. Zu sehen sind Fotos des Kölner Doms und Bilder von halbvollen Kölsch-Gläsern. Kombiniere: Es muss gamescom sein. Tatsache: 21. bis zum 25. August ist die spielende Welt im Kölner Messezentrum zu Gast. wildcard ist dabei. Den Fachbesuchertag haben wir überlebt – und etliche Erkenntnisse gewonnen.

Die Zahlen der gamescom sind zu ihrem fünfjährigen Jubiläum beeindruckend: 2013 sind es 635 Aussteller, die Hard- und Software präsentieren. Die gamescom bringt es mittlerweile auf 140.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Auf wie viele gelaufene Kilometer wir kommen, wollen wir lieber nicht ausrechnen, denn wir sind mit mehreren Teams auf Europas Spieleleitmesse unterwegs. Eines der größten Projekte, das die wildcard-Crew zu stemmen hat, ist der Live-Stream vom Electronic Arts-Showfloor. Die Fakten gibt’s hier zu lesen.

Die gamescom und die Indie-Entwickler

Ein anderer Teil der wildcard-Crew betreut den eigenen Stand in Halle 4.2 und supportet Revolution Software mit ihrem Adventure-Kracher Baphomets Fluch: Der Sündenfall. Neuste Nachricht: Das Spiel erscheint auch für die PlayStation Vita.

Aber auch die persönlichen Erwartungen der wildcard-Gamer waren im Vorfeld groß. Immerhin steht die Messe im Zeichen zweier Next-Gen-Konsolen. Wird Sony endlich Details zur PS4-Markteinführung preisgeben, fragten wir im Messevorfeld. Die Frage kann beantwortet werden: Am 29. November soll es für 399 Euro soweit sein. Was taugt der erstmals spielbare Multiplayer-Modus von Call of Duty: Ghosts? Wir wollen es noch rausfinden. Weitere Wünsche, die diese Megamesse erfüllen kann, würden mehrere Seiten füllen.

Auch die ersten Trends kristallisieren sich heraus. Sowohl Sony als auch Microsoft hofieren Indie-Entwickler außergewöhnlich auffällig. Egal, mit welchem Journalisten oder Blogger wir redeten: Der starke Fokus auf die kreativen, kleinen Studios und Entwickler, besitzt einen hohen Nachrichtenwert. So mancher mutmaßt, es handele sich um reine Imagepolitur. Die angebliche Message: Wir sind nah am Spieler. Wir wollen die kreative Trendwende. Dabei muss man tatsächlich sagen: Keine Branche funktioniert alleine mit sündteuren Blockbustern – die Filmindustrie musste das schmerzlich lernen.

Hier setzt man noch auf Print: Visitenkarten gehören zum Messe-Survival-Kit.
Bild: wildcard

Volles Programm auf der gamescom

Keine Frage, die Messe wird auch 2013 viel zu bieten haben. Große Titel, neue Konsolen, viele Menschen – doch was passiert abseits der großen Showfloors, in den kleinen Hallen, bei den kleinen Anbietern mit den großen Ideen. Zwei wildcards werden die Messe morgen nach Soft-, Hardware- und Kommunikationstrends scannen und darüber bloggen.

Ein spezieller Tipp noch für ältere Gamer: In diesem Jahr wird es eine Retro-Show geben. Diese heißt „Geschichte der Computerspiele“ und wird erstmals auch Arcade-Automaten aus vier Jahrzehnten bieten. Jüngeren Spielern, die Jobs in der Branche suchen, sei der Speakers Corner empfohlen. Neben einer Job-Börse geht’s auch um die Themen Jugendschutz und Medienpädagogik.

Allen anderen wünscht wildcard viel Spaß und wer etwas Zeit hat: Wir freuen uns auf Euren Besuch!

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