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gamescom 2013 – Tag zwei: keine Verluste, aber eine Menge Erkenntnisse

Date Posted: 22 August, 2013
wildcard Marcus Ertl begrüßt die anwesenden Gäste
Bild: wildcard

Keine Frage: Die gamescom 2013 steht ganz im Zeichen der Next Gen. Egal, an welchem Stand sich der interessierte Spieler einfindet – PlayStation 4 und Xbox One stehen im Mittelpunkt. Nintendo steht nach wie vor mit der WiiU hinten an.

Doch auch abseits der Call of Dutys, der FIFAs und Battlefields tut sich auf der gamescom einiges. Der Besucher muss lediglich die Muse aufbringen, auf die noch nicht im Glanz und Glitter stehenden Unternehmen, Hersteller und Kreativen zu zugehen. Das beste Beispiel ist Mad Catz – ein Urgestein der Game-Hardware-Branche und seit kurzem auch Android-Konsolen-Entwickler. Auf der gamescom ist „Project Mojo“ zu sehen und auch zu spielen. Unter einem 50-Zoll-Fernseher kann Mojo schon einmal optisch verschwinden – dabei holt dieses kleine, schwarze Kästchen den kompletten Inhalt des Google-Play-Stores ins Wohnzimmer. Dass dieses Konzept gefragt ist, beweist die Ouya. Die Kickstarter-Konsole hat nur eine entscheidende Schwäche: Es gibt bis dato wenige Spiele, die wirklich überzeugen. Eine Android-Konsole, die auf den kompletten Google-Play-Store zugreifen, kann wird dieses Problem nicht haben. Der Mojo darf man also großes Erfolgspotenzial zutrauen.

Das gamescom-Mojo

Ein weiterer Vorteil der Mojo ist der Controller. Der liegt nicht nur besser in der Hand – er lässt sich auch an andere Geräte anschließen. Es wäre nicht das erste Mal, dass der Erfolg einer Konsole gegenüber des Konkurrenzprodukts maßgeblich durch das bessere Eingabegerät beeinflusst wird. Apropos Eingabegerät: Das hochwertig verarbeitete, lederbezogene Lenkrad von Mad Catz soll Forza-5-Spielern ein einmaliges Fahrerlebnis bieten. Wir sind gespannt.

Auch am wildcard-Stand war heute einiges los. Nach zwei Tagen können wir ein schon sehr positives Zwischenfazit ziehen: Unsere Partner Nordmedia und die Quantumfrog GmbH und auch wir, bedanken uns nach 48 Stunden schon einmal für viele interessante Gespräche, Medien- und Geschäftskontakte. Heute gegen 13 Uhr hatten wir zudem volles Haus. Nordmedia lud zusammen mit der Außenwirtschaftsgesellschaft NGlobal des Landes Niedersachsen zu einem kleinen Get-together. Für die Agentur wildcard griff Marcus Ertl von der neuen Münchner Unit zum Mikrofon und begrüßte die anwesenden Gäste. So entwickelten sich die folgenden Stunden zum Inbegriff des Messealltags: Kontakte knüpfen, Trends austauschen und eine gute Zeit haben.

Und Call of Duty?

Eine Antwort sind wir euch aber noch schuldig: Wie ist der Multiplayer von Call of Duty: Ghosts? Kurz und knackig: Das dynamische CoD-Feeling stellt sich nach wenigen Sekunden ein. Die Entwickler haben im Detailbereich gefeilt, so gibt es einige neue Perks. Neu: Die Perks sind jetzt nach Punkten gegliedert. So muss der Spieler entscheiden, ob er das 5-Punkte-Perk (der höchste Wert) einsetzen will oder lieber mehrere kleinere. Die Karten bieten bekannte Szenarien: viele verwinkelte Gassen und Häuser mit engen Korridoren. Das ist auch ein guter Schlusspunkt: Hier wird es langsam eng: Die Messe schließt. Wir lesen uns morgen – auf diesem Blog.

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