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Friedliche Koexistenz: Media ihr, Relations wir.

Date Posted: 20 September, 2017

Der Maileingang und die Kontaktanfragen bei Xing und LinkedIn machen es sehr deutlich. Dienstleister für die Arbeit mit Influencern fassen auch in Deutschland Fuß. Zu den Vorkämpfern von Blogfoster gesellen sich Reachbird und weitere Player. Alle versprechen mit unterschiedlichen Schwerpunkten ihre Unterstützung bei Recherche, Prozessen, Messung und Monitoring. Und alle zielen naturgemäß auf Skalierung und führen damit Kunden und Influencer in die Industrialisierung der Profession.

Influencer-Media- neben Influencer-Relations-Agenturen

Grundsätzlich denke ich, dass die Branche mittelfristig auf zwei Wegen parallel unterwegs sein wird. Die aktuellen Dienstleister werden wie die ja auch zunehmend vertikal integrierten Media-Agenturen agieren und so mit standardisierter Kreation und Beratung große Inventare an „Influencern“ abwickeln.

Auf der anderen Seite stehen Agenturen, die aus der PR kommen und sich auf das Beziehungsmanagement zu ausgewählten Influencern mit Grips im eigenen oder im Kopf ihres Management konzentrieren. Wie in der Medienarbeit ist das Asset dann die persönliche Beziehung der Berater zu den Journalisten/Influencern.

Auch Relations brauchen Tools

Aber natürlich brauchen auch Beziehungsmanager Unterstützung bei Recherche und Prozessen. Wir sind gespannt, welcher der Player sich auf diesen kleinen aber wichtigen Markt wagt und unsere Scorecard um sinnvolle und attraktive Angebote ergänzt.

Ich finde, so wie PR manchmal Materndienste oder Plista-Kampagnen bucht, kann auch eine Agentur solche Massenabfertigung buchen – allerdings erfordert dies Sinn und Verstand sowie ein gutes Auge für Kosten und Nutzen. Denn Unternehmen geben dort oft rein quantitative Kriterien vor, wie z. B. “Instagramer über 50.000 Likes”. Bei solchen Kriterien ist es dann egal, ob dieser Instagramer 50.000 kirgisische Bots oder echte Follower bietet.

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