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Effektive Markenbildung dank Instagram

Date Posted: 14 Juni, 2016

Fraglos: Instagram steht aktuell im Fokus vieler Marketing-Aktivitäten. Zu Recht! Die Fotosharing-App hat eine enorm quirlige und reaktionsschnelle Community. Zudem sind die Nutzer jung, lifestylig und Marken-affin. Allerdings wirkt sich die Fokussierung auch auf die Messzahlen aus: Viele Accounts bemerken einen Rückgang der Engagement Rate. In der Spitze kann der Einbruch bis zu 40% betragen. Was bedeutet das für die zukünftige Kommunikation?

Zahlen und Fakten

 2014 verzeichnete Instagram ein Wahnsinnswachstum von 36% und protzte mit einer Interaktionsrate von stolzen 4,96% gegenüber den, in diesem Fall, abgeschlagenen Facebook und Twitter, die beide nicht mal auf 1% kamen. Obwohl auch Instagram seit diesem phänomenalen Ergebnis 2014 einstecken musste, haben sie im ersten Quartal 2015 noch immer 4,8% Interaktionsrate und auch laut einer Studie im März diesen Jahres noch immer über 3%. Der Rückgang lässt sich vor allem durch das enorme Wachstum des Portals erklären und ist daher völlig natürlich. Daher: Panik? Unnötig. Instagram ist und bleibt teil einer jeden modernen Kommunikationskampagne.

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Digitales Branding

Großes Potential für Unternehmen bietet Instagram im Bereich “Visual Storytelling” – vor allem als wichtige Zutat im gesamten Kommunikationsportfolio. Follower können beispielsweise dazu aufgefordert werden Fotos zu einem bestimmten Thema (beispielsweise einem Event) per Direktnachricht an den eigenen Unternehmensaccount zu schicken. Diese sollten mit möglichst reichweitenstarken Hashtags versehen sein, um kurzfristig für eine höhere Sichtbarkeit in dem Netzwerk zu sorgen.

Instagram eignet sich optimal dafür, die eigene Community einzubeziehen. Denn: Die Nutzer sind hier die Stars. Das Foto eines einzelnen Influencers ist nicht selten erfolgreicher als eine Anzeigenkampagne. Es kann sich also lohnen mit einflussreichen Influencern zusammen zu arbeiten. Allerdings können Unternehmen tatsächlich auch effektiv mit mehreren kleineren Instagram-Usern für Erfolge sorgen. In jedem Fall ist zu beachten, dass der Dialog professionell, freundlich und klar erfolgen sollte, wenn man eine erfolgreiche Kooperation initiieren möchte. Die jeweilige Strategie sollte auch zur Kampagne passen.

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Die richtige Strategie

Die Content-Strategie bei Instagram muss vor allem eines sein: ausgeglichen. Die User sind bei Instagram extrem wichtig – ihre Interessen stehen somit in einem Spannungsverhältnis zu den Kommunikationszielen eines Unternehmens. Deshalb muss insbesondere auf Qualität, Aktualität sowie eine professionelle Aufbereitung von Fotos und Videos geachtet werden. Jedes Foto, jedes Video ist in sich eine kleine Kampagne und bedarf somit den richtigen Hashtags, Texten, Ortsangaben und Emojis. Das eigene Unternehmen mag dabei in den Hintergrund treten – Markenbekanntheit und Image werden jedoch profitieren.

Zu einem erfolgreichen Auftreten bei Instagram gehört auch authentisch zu bleiben, Alltagseinblicke zu bieten und kreativ zu sein. Die Inhalte sollten positive Gefühle vermitteln – manchmal gelingt das eher, wenn nicht alles auf Hochglanz poliert zu sein scheint. Das lässt sich auch als Kostenvorteil auslegen. Bei Instagram benötigt man keine professionellen Fotografen, im Gegenteil: Richtig gut kommen authentische Schnappschüsse an. Auch auf anderen Kanälen lassen sich diese Inhalte leicht verbreiten. Bilder und Videos transportieren Emotionen wesentlich besser als reine Textpassagen.

Schnittstelle zwischen sozialen Netzwerken

Mehr Abonnenten bekommt der Instagram-Account durch das Verknüpfen mit bestehenden Profilen auf Facebook, Twitter oder tumblr. Auch Blogs können durch Bilder wesentlich dynamischer gestaltet werden. Dabei sollte jedoch immer darauf geachtet werden, bestimmte Inhalte nicht in allen Kanälen zu teilen. Das Alleinstellungsmerkmal des jeweiligen Netzwerks sollte nicht verloren gehen.

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