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Digitale Trends 2015 – Teil 4: Digitales

Date Posted: 30 Dezember, 2014
© Vjom - Fotolia.com
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Das Jahr 2014 neigt sich so langsam dem Ende zu und die Vorfreude auf 2015 steigt. Wir geben Euch einen fundierten Blick auf die digitalen und technischen Trends für das kommende Jahr in einer vierteiligen Serie.

Im vierten und letzten Teil konzentrieren wir uns auf den Sektor „Digitales“.

Virtual Reality wird Erwachsen: Oculus Rift & Project Morpheus

Facebooks CEO Mark Zuckerberg bezeichnet die Virtual Reality-Brille ‚Oculus Rift‘ als eine neue Kommunikationsplattform. Sein Plan: 100 Millionen verkaufte Einheiten innerhalb von mehreren Geräte-Versionen.  Was bis jetzt noch aussieht wie eine größere Skibrille, transportiert User kurzzeitig in virtuelle Welten. Bereits zwischen April und Sommer 2015 soll eine Beta-Version für ausgewählte Endnutzer erscheinen. Gerüchten zufolge folgt der offizielle ‚Oculus Rift‘-Launch Anfang 2016. Ob ‚Oculus Rift‘ sich tatsächlich mit der Hilfe von Facebook zu einer Kommunikationsplattform entwickeln kann, wird sich im Laufe von 2015 durch viele Selbstversuche zeigen. Als Entertainment-Device für Spiele und Filme hat sich Oculus Rift bereits bei den Nutzern des Development Kits 2 durchgesetzt. Mit der Ankündigung des PlayStation-exklusiven Virtual Reality Headsets ‚Project Morpheus‘ untermauert Sony die Marktrelevanz der neuen Technologie. Ob ‚Oculus Rift‘ und ‚Project Morpheus‘ das Potential zu einer ähnlichen Revolution haben wie Smartphones und Tablets in den vergangenen 7 Jahren wird sich bereits 2015 deutlich heraus kristallisieren. Um die `Google Glass`-Brille ist es währenddessen sehr still geworden. Erste öffentliche Beta-Tests haben wenig Akzeptanz für das Gerät gezeigt, da die Augmented Reality-Brille die Privatsphäre stören und Senderechte in Frage stellen würde.

Digitalisierung des Alltags

Ein ungebrochener Trend, der sich immer mehr im Alltag der Menschen verbreitet. Sei es beim Lesen, am Fernseher oder gar im eigenen Kühlschrank, der Alltag wird durch IT-Systeme erleichtert und erweitert. Dies wird im kommenden Jahr noch weitaus drastischer zu erkennen sein, wenn Smartphones und Tablets auch in normalen Haushalten als zentrale Kontrollstationen der eigenen Wohnung benutzt werden. Für Unternehmen eine starke Basis zur Erweiterung ihrer Geschäftsmodelle.

Datensicherheit

Kaum ein Thema wurde 2014 so stark durch die Mangel gedreht, wie die Sicherheit der Daten im Netz. Cloud-Sicherheit und IT-Security sind klare Themenbereiche, die eine Lösung benötigen und dem Benutzer das Vertrauen wiedergeben müssen. Entsprechend groß wird das Bemühen um eine Lösung im kommenden Jahr sein, besonders da auch Firmen die sich mit der „Cloud“ noch immer nicht wirklich sicher fühlen.

Storytelling

Gute Geschichten will jedes Medium erzählen. Games oder Filme leben davon. Aber auch für Marketing-Kampagnen, Produkte jeder Art, Unternehmensidentitäten und viele mehr profitieren und benötigen eine eigene Identität, die sich mithilfe von Storytelling vom Rest abhebt. Storytelling wird als Alleinstellungsmerkmal stetig zentraler. Gerade mit der immensen Masse an Unternehmen, die jeden Tag aus dem Boden sprießen, ist das Entwickeln einer individuellen Identität einer der Schlüssel 2015.

Crowdfunding

Bereits 2014 boomten die Crowdfunding-Plattformen in allen möglichen Bereichen. Bands konnten so ohne Plattenfirma im Rücken CDs aufnehmen, Entwickler entwickelten Spiele und Erfinder finanzierten so ihre Ideen. 2015 werden viele Projekte endlich auf den Markt kommen und zeigen, ob dieses Finanzierungsmodell sich auch wirklich beweisen kann und zufriedene Kunden hinterlässt. Gleichzeitig werden so Möglichkeiten geschaffen, auch kleine Zielgruppen zu erreichen und sich von anderen Produkten und Konzernen abzugrenzen und wirklich auf den Endnutzer zu hören.

Filmen im 360° Modus

Den vollen „Rundumblick“ bekommen Filmenthusiasten ab sofort bei diversen Händlern im Netz. Bis zu 14 GoPros finden an den eigens entwickelten Haltern Platz und sorgen für gestochen scharfe 360° Bilder, die in feinstem 3D dargestellt werden können. Eine spezielle Software setzt die Bilder in der Postproduktion so zusammen, dass sich der Zuschauer völlig frei im Video bewegen und auch den letzten Winkel des gedrehten Materials erfassen kann. Starre Kamerapositionen oder vorgegebene Schwenks gehören somit der Vergangenheit an, die 360° Option ist eine tolle und zudem günstige Möglichkeit, das „Besondere“ aus einem Film herauszuholen.

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