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Digitale Trends 2015 – Teil 2: Games

Date Posted: 25 Dezember, 2014
© Vjom - Fotolia.com
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Das Jahr 2014 neigt sich so langsam dem Ende zu und die Vorfreude auf 2015 steigt. Wir geben Euch einen fundierten Blick auf die digitalen und technischen Trends für das kommende Jahr in einer vierteiligen Serie.

Im zweiten Teil konzentrieren wir uns auf den Sektor „Games“.

eSports

Streaming wächst und wächst und steht gleichzeitig noch am Anfang. Denn das Potential des eSports und der damit eng verzahnten Streaming-Portale, allen voran Twitch.tv, ist eine ausufernde Mischung mit Zukunft, die vor allem als Spectator-Sport interessant ist. 2015 werden beide Bereiche enormes Wachstum verzeichnen und einen weiteren Schritt in die breite Öffentlichkeit schaffen, den sie schon so lange anstreben. Die Akquirierung von Twitch.tv durch Amazon in diesem Jahr, war der erste Schritt in eine profitable Richtung.

„FIFA-Schule“ – Expertentipps via Skype-Schalte

Um den Anschluss im hartumkämpften Gaming-Alltag nicht zu verlieren, bieten die Macher des Youtube Channels „bPartGaming“ die Möglichkeit, die Channel-eigene „FIFA-Schule“ zu besuchen und gegen eine variable Gebühr an Einzel- sowie Gruppencoachings rund um die Fußballsimulation von EA SPORTS teilzunehmen. Ziel ist es, das FIFA-Spiel jedes Einzelnen auf Grundlage eines professionellen Lernkonzeptes gezielt zu verbessern. Das Coaching wird gezielt an den Schüler angepasst und deckt alle Schwerpunkte des Spiels ab. Gecoacht wird per Skype-Schalte am eigenen Rechner – in Zukunft auch für viele andere Titel nicht mehr undenkbar.

Das neue „Final“

Wer vor dem Millenium mit dem Spielen begonnen hat, kennt sie noch: fertige Spiele. Ohne Internetverbindung für Day-One-Patches blieb Herstellern früher nichts anderes übrig. Mittlerweile sind Konsolen ohne Internetanbindung nicht mehr denkbar. Selbst wenn den Online-Zwang niemand offiziell zugeben würde, ist es mittlerweile normal, einen mehrere Gigabyte großen Patch am Veröffentlichungstag herunterzuladen, ohne den das Spiel nicht fehlerfrei spielbar ist. Entwickler und Konsument haben sich mittlerweile daran gewöhnt.

Die „Kleinen“ wachsen

2015 wird ein großes Jahr für Mobile Games. Im nächsten Jahr nämlich, sollen sie lukrativste Branche der Spieleindustrie werden und Konsolen hinter sich lassen. Damit wäre das geschätzte Wachstum der Branche seit 2013 bei 42%. Größter Nutznießer dieser Entwicklung: Apple. Auch wenn insgesamt mehr Android-Smartphones verkauft werden, hat der Konzern bei den Verkäufen digitaler Spiele noch immer die Nase vorn.

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