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Die Zukunft von Facebook: Eine gute Gelegenheit zum Grübeln

Date Posted: 25 Mai, 2012

„Rekordflop“, „Talfahrt der Aktie“, „die Aktie schmiert ab“ oder „geht baden“. Die Superlative kennen kein Ende, die Schlagzeilen übertreffen sich von Tag zu Tag. Das reißerischste Zitat ist sicherlich: „Schwindler Zuckerberg und die Facebook-Aktie“.

Was für eine Zeit und wie spannend zu beobachten, welche Reaktionen es so gibt.

Folgendermaßen könnte man diese zusammenfassen:

  1.  … eigentlich hat´s jeder natürlich schon vorher gewusst, dass der „größte Börsengang aller Zeiten“ in die Hose geht,
  2. … eigentlich hat auch jeder schon immer gesagt, dass kein echtes Businessmodell dahinter steckt,
  3. braucht Facebook eigentlich ja auch niemand …,
  4. fragen Vereinzelte nun, ob dies das Ende von Facebook ist …,
  5. schimpfen die meisten auf Morgan Stanley & Co. als Zockerbanken.

So oder so, wir bleiben dabei. Jedes Unternehmen, das in Facebook einen Auftritt unterhält oder einen solchen plant, sollte sich darüber bewusst sein: hier wird noch viel passieren. Facebook wird rasend schnell mit Monetarisierungs-Modellen aufwarten, und die werden gewiss vor allem die Unternehmen und ihre Beziehung zu den Fans betreffen. Darüber zu spekulieren, ob es nun die einzelnen Fans sind, die bezahlt werden müssen, oder die Präsentation des eigenen Profils oder die Interaktion mit den Fans, ist müßig. Die Zukunft wird’s uns zeigen.

Grundsätzlich ist dies aber wieder einmal eine gute Gelegenheit die eigene Online- und Community-Strategie zu überdenken:

  • Welche Art von Content ist wichtig und wird immer wichtiger?
  • Auf welchen Plattformen finde ich meine Community: sind es Facebook & Co. oder eher spezielle Foren?
  • Setze ich auf Facebook muss ich akzeptieren, dass alles, was auf meiner Fanpage passiert und die Daten meiner Fans nicht mir gehören und ich keinen direkten Kontakt zu den Nutzern herstellen kann. Das war schon immer so bei Facebook, aber lange hat’s die Unternehmen nicht so richtig gestört.

Wir würden ja immer empfehlen, die eigene Community auch auf ganz eigenen Kanälen zu versammeln und diese damit möglichst eng und direkt an das Unternehmen zu binden, am besten gelingt so etwas über einen Corporate- oder Themenblog – oder über eine eigene Plattform, die für die Advokaten, Fans und Kunden gleichermaßen interessant ist.

Gerne weiterhin begleitet von Facebook, Google Plus, Twitter und Youtube aber eben nicht ausschließlich dort; sondern immer genau so, dass es das Unternehmen in all seinen Facetten repräsentiert.

Vielleicht ist der eine oder andere Kommunikationsverantwortliche ins Grübeln gekommen? Lassen Sie uns gerne gemeinsam weiter daran „spinnen“.

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