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Die Highlights des Mobile World Congress 2013

Date Posted: 25 Februar, 2013

Mobile World Congress 2013. Schaulaufen für Samsung und Co.: Noch bis zum 28. Februar haben Hersteller von mobilen Endgeräten die Möglichkeit, ihre neuen Produkte auf der wichtigsten Fachmesse für Mobilfunk vorzustellen. In Barcelona warten einige interessante Neuigkeiten auf die Besucher. Ich habe mir mal genauer genauer angeschaut, was in Katalonien vorgestellt wird.

Firefox OS

Neben Apple und Google möchte nun auch die Mozilla Foundation – bekannt durch den Web-Browser Firefox – etwas vom Mobilfunkkuchen abhaben. In enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom arbeitet das Unternehmen an einer günstigen Alternative zu iPhone und Co. Dafür entwickelt das Unternehmen ein exklusives Betriebssystem auf Linux-Basis und bietet damit viel Spielraum für Programmierer. Das neue Smartphone soll nicht in direkter Konkurrenz zu den Top-Geräten stehen, sondern besonders durch den niedrigen Preis in Schwellenländer Abnehmer finden. Wann genau das erste Gerät auf den Markt kommen soll, ist noch nicht bekannt.

Neuer Trend „Phablets“

Geräte wie das iPad Mini und das Asus Nexus 7 haben gezeigt, dass die Nachfrage nach kleineren Tablets stetig wächst. Samsung möchte mit dem neuen Galaxy Note 8.0 genau diese Nische bedienen. Mit einer acht Zoll Bildschirmdiagonale machen die Südkoreaner das Tablet mobil. Diese Mischung aus Smartphone und Tablet, dem sogenannten „Phablet“, ist besonders interessant für User wie mich, die nur noch ein Gerät benutzen wollen. Die Hardware des Galaxy Note 8.0 kann sich auch sehen lassen: ein mit 1.6 GHz getakteter Quad Core, zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und eine aufrüstbare Speicherkapazität von 16 oder 32 Gigabyte lassen keine Wünsche offen. Den Preis für das gute Stück hat Samsung allerdings bisher noch nicht veröffentlicht.


Engadget haben sich das Gerät auch direkt einmal angeschaut.

Bezahlen per Funk

Near Field Communication (NFC) ist die Zukunft des Mobilfunks. Mit dem drahtlosen Übertragunsstandart ist es möglich, mit seinem Handy zu zahlen, sich mit anderen Smartphones auszutauschen oder sogar die Tür seiner Wohnung oder des Autos zu öffnen. Obwohl die Technik schon seit ein paar Jahren getestet wird und bereits funktionstüchtig ist, zögerten bislang viele Hersteller bei der Implementierung der neuen Technik. Langsam aber sicher wird die neue Übertragunsmöglichkeit immer häufiger verwendet. Ein Trend der uns in Zukunft sehr viel Zeit und Nerven sparen kann.

Technische Sensationen erwarte ich auf dem diesjährigen Mobile World Congress nicht. Der Trend zur einfachen und noch benutzerfreundlicheren Verwendung des Smartphones ist aber sicherlich etwas, von dem wir in Zukunft alle profitieren können.

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