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Der Produktfilm: Den Zuschauer visuell fesseln

Date Posted: 13 März, 2013

Kommunikation per Produktfilm ist für Unternehmen aktuell bedeutender denn je. Die Möglichkeiten, die das Internet dabei bietet, sind schier unendlich – Facebook, Twitter und eine gut gestaltete Internetpräsenz sind mittlerweile Standard. Nie zuvor war es einfacher, über digitale Kanäle viele Menschen gleichzeitig zu erreichen. Der Produktfilm ist dabei die Kür der Unternehmenskommunikation. Die Möglichkeiten, mit Film auf sein Produkt oder sein Unternehmen aufmerksam zu machen, sind dabei so zahllos, wie es tägliche Facebook-Postings gibt. Und – da werden Sie mir sicher zustimmen: Das sind etliche.

Der Produktfilm: Den Zuschauer fesseln

Durch die unzähligen Alternativangebote des Internets ist es nicht einfach, die Aufmerksamkeit des Zuschauers für eine längere Zeitspanne als wenige Sekunden zu halten. Täglich klicken wir uns in rasender Geschwindigkeit durch YouTube-Videos, Facebook-Posts oder Vimeo-Filme. Geben wir den Filmen eine wirkliche Chance? Nur selten schauen wir sie bis zum Ende. Mit dem richtigen Konzept, das die Neugier weckt, erhöht sich die Chance, dass der Zuschauer dabei bleibt und die Botschaft des Produkts bei ihm ankommt. Ein interessanter Einstieg, ein roter Faden und eine präzise formulierte Botschaft sind dafür das A und O.

Aus dem fernsehzimmer: Produktfilm für den euro­päi­schen NFS Por­sche Launch-Event
von Elec­tro­nic Arts in Leipzig. Schauen Sie sich den Film hier an.

Eine schlichte Präsentation des Produkts könnte den Zuschauer schnell langweilen. Wir alle kennen das von der Werbung, die häufig vor YouTube-Videos geschaltet ist: Sobald die Möglichkeit besteht, überspringen wir doch den Clip, um zum eigentlichen Video zu gelangen. In seltenen Fällen ist das vorgeschaltete Video so sexy, dass wir dabeibleiben. Und genau dieses „Dranbleiben wollen“ unterscheidet den guten Produktfilm vom schlechten.

Visuelle Anreize setzen

Fragen Sie mich, was beim guten Produktfilm entscheidend ist, antworte ich: die visuellen Reize. Ein gut inszeniertes Bild in hochwertiger Auflösung und mit einem harmonischem Bildaufbau ist schon ein sehr guter Anfang. Natürlich sollten dabei aber auch die gefilmten Motive optisch attraktiv in Szene gesetzt sein. Entscheidend sind zudem die Eindrücke, die durch gut gesetztes Licht, einer innovativen Schnitttechnik und einem stimmigen Erzähltempo vermittelt werden. Das entscheidet letztendlich, ob das Video gefällt oder nicht.

Im besten Fall vergisst der Zuschauer beim Anschauen eines guten Films alles um sich herum. Er muss vom Thema „gepackt“ werden und seine volle Aufmerksamkeit darauf richten. Dafür ist es unabdingbar, ein schlüssiges und verständliches Konzept zu erarbeiten und den Film danach zu produzieren.

Die Bedeutung vom Bewegtbild wird besonders durch die stetig zunehmende mobile Nutzung von Internetinhalten immer größer. Denn schon jeder Zweite schaut heute Videos mobil. Das besagt auch eine neue BVDW-Studie.

Die Zukunft des Internets führt weg vom Desktop-PC, der mobile Konsum von Filmen wird weiter zunehmen – und Ihr Produkt oder Unternehmen soll doch dabei sein, oder nicht?

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