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Der Logistikbranche auf die Finger geschaut: PR ganz klassisch, von Social Media keine Spur.

Date Posted: 15 März, 2012

Soviel Hebebühnen, Gabelstapler und Regaloptimierungs-Software kann man fast nicht verarbeiten: Die LogiMAT, größte jährlich stattfindende Intralogistik-Messe in Europa hat bis heute ihre Tore weit geöffnet. Und es „brummt“– überall berichten die Austeller von guten Gesprächen und vielen Anfragen. Technisch ist man im Europavergleich also ganz vorn dabei.

In Sachen PR ist man dagegen eher klassisch unterwegs: Pressebereiche auf den Websites sind etwas, worauf man hinweist. Stolz legen einige Unternehmen Reprints ihrer Fachmagazin-Cases aus, welche die Erfolge der eigenen Projekte dokumentieren und so Aufmerksamkeit bei potentiellen Geschäftspartnern erregen. Hatte man Glück, waren diese erst 2-3 Jahre alt.

Und wie sieht es in der Logistikbranche mit der Nutzung von Social Media Kommunikation aus?Ich habe schon lange keine Messe mehr gesehen, wo man Facebook- , Google-Plus- oder Twitter-Buttons oder gar Unternehmens-Blogs mit der Lupe suchen darf, selbst auf der CeBIT sah man davon mehr.

Der Hit bei den Messebesuchern der LogiMAT sind QR-Codes, um Hardware wie Smartphones oder Tablets zu gewinnen – aber ohne weitere Social Media Anbindung. Xing ist DAS Mittel der Wahl für den Geschäftskontakt, ansonsten kennt man sich persönlich. Flyer der Promotorinnen laden zum Kaffee und Plausch auf den Messestand ein, nicht auf Facebook oder dazu dem Unternehmen auf Twitter zu folgen.

Statt Social Media gibt es “Social Food”. Man trifft sich, futtert, redet, futtert, futtert. Gerne. Und macht Geschäfte. Gute.

Fazit: In Sachen PR liegt die Branche etwa in den 80iger Jahre (Ausnahmen gibt es natürlich auch hier!). Social Media ist (noch) kein Thema. Dafür kennt man sich. Da geht es ähnlich zu, nur ist man anfassbar geblieben. Und das hat auch was für sich. Oder?

Hoppala, muss in den Flieger…

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