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Communicartoon #200: Funklöcher statt Funkenmariechen

Date Posted: 5 Februar, 2016

Der Messenger WhatsApp konnte diese Woche als erster Messenger eine Milliarde Nutzer weltweit verbuchen. Damit hat sich die Zahl der Anwender innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Tagtäglich versenden die Nutzer bis zu 42 Milliarden Nachrichten. Allein in Deutschland ist die Zahl der Nachrichten auf 670 Millionen pro Tag angestiegen – mehr als 30-mal so viele wie noch vor vier Jahren. SMS werden dagegen kaum noch versandt.

Doch der rege Austausch und die ständige Erreichbarkeit weisen auch Schattenseiten auf. Wir können unsere Kontakte praktisch permanent kontrollieren und sind selbst wiederum der Kontrolle durch Freunde und Familie ausgesetzt. Wann war die Freundin zuletzt online? Warum ist der Sohn gerade online, müsste er nicht in der Schule sein? Warum antwortet der Partner nicht auf die Nachricht, die er doch ganz klar gelesen hat – den zwei blauen Häkchen sei Dank(?)! Ganz abgesehen von Missverständnissen, die durch schriftlich geführte „Gespräche“ entstehen, bietet WhatsApp also eine Menge Konfliktpotenzial und ist Auslöser für Eifersucht und Tränen.

Cartoon_Karneval

Auch immer wieder Grund für Frust: Nachrichten, die nicht „durch“ gehen, vornehmlich natürlich dann, wenn wir es eilig haben. Wer Karneval unterwegs ist, weiß wie gestört der Empfang sein kann – sei es durch Netzüberlastung oder übermäßigen Alkoholkonsum, wie unser Communicartoon beweist.

In diesem Sinne: Trinkt nicht zu viel und lasst das Handy mal aus. Genießt die Karnevalstage! Alaaf und Helau!

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