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Blogger und Entscheider im Interview: Teil 21 – Jan-Philip Hachmeister / titus

Date Posted: 27 Oktober, 2014
© titus GmbH
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Unsere Se­rie Blog­ger und Ent­schei­der im Inter­view geht in die nächste Runde: Seit Anfang 2014 stel­len wir Blog­gern und Unter­neh­mens­spre­chern Fra­gen rund um das Thema Blog­ger Rela­ti­ons. Nach und nach erge­ben die Ant­wor­ten bei­der Sei­ten wich­tige Erkennt­nisse, wie Blog­ger und Unter­neh­men näher zusam­men­rü­cken kön­nen. Ziel unse­rer Serie ist es, einen Sta­tus Quo in Sachen Blog­ger Rela­ti­ons im Jahr 2014 fest­zu­hal­ten.

„Blogger“ ist als Platzhalter zu verstehen –natürlich können Influencer verschiedener Plattformen gemeint sein (Blogger, Vlogger, Instagramer, Twitterati, Pinterester etc.).

Wei­ter unten fin­det Ihr auch die vor­he­ri­gen Inter­views aufgelistet.

Vor­schläge für Gast­au­to­ren neh­men wir gerne ent­ge­gen, unter welcome@wildcard-communications.de

In Teil 21 im Interview: Jan-Philip Hachmeister, Digital Marketing Manager von titus GmbH.

Viel Spaß beim Lesen.

 

1. In einem Satz gesagt: Was macht Ihr Unternehmen?

Die Titus GmbH ist einer der größten Händler für Skateboards, Longboards und Streetwear in Europa. Wir führen einen mehrsprachigen Onlineshop (www.titus.de) und betreiben 33 Filialen deutschlandweit (www.titus.de/shops). Unser Unternehmen existiert seit 1978.

 2. Was machen Sie? Beschreiben Sie uns Ihre beruflichen Tätigkeitsfelder.

Digital Marketing Manager für die Bereiche SEO, SEA, Content Marketing und Social Media.

3. Warum machen Sie Blogger Relations? Erläutern Sie uns kurz Ihre Top Ziele, die Sie mit Blogger Relations erreichen möchten?

Wir möchten unser Unternehmen und die Produkte unserer Eigenmarke Titus den Menschen als umfassendes Streetwear Konzept nahebringen.

4. Welche persönlichen Erfahrungswerte gibt es im Umgang und der Zusammenarbeit mit Bloggern?

Es ist in den meisten Fällen eine Win-Win-Situation für beide Seiten – Blogger testen das Produktsortiment eines Unternehmens kostenlos aus und teilen ihre Meinung der Außenwelt mit. Über diesen Weg wird das Unternehmen via „Mundpropaganda“ an den Leser gebracht, der Leser erhält zudem eine neutrale, ehrliche Meinung, was ihm bei seiner Kaufentscheidung helfen kann.

 5. Welche Wirkung hat der Einsatz von Blogger Relations auf die übrige Kommunikation Ihres Unternehmens?

Mit dem Einsatz von Blogger Relations sind wir auf dem aktuellsten Stand was die Präsentation des Unternehmens in der Medienwelt von heute angeht. Schließlich ist das Zusammenarbeiten mit namhaften Blogs heutzutage beinahe so wichtig und lukrativ wie das Schalten von Anzeigen in Printmedien oder ähnliches.

 6. Der größte Segen einer Einbindung von Blogger Relations – Nutzung in die Kommunikation ist meiner Meinung nach…

Dass wir als Unternehmen in den meisten Fällen eine ehrliche, unverfälschte Rückmeldung über die Qualität und Handhabung unserer Produkte bekommen und im besten Fall auch noch unsere Zielgruppe etwas erweitern können. So werden z. B. auch Menschen, die vielleicht noch nie auf einem Skateboard standen, auf uns aufmerksam, weil sie durch einen Outfitpost auf unser Streetwear-Sortiment aufmerksam werden.

7. Der größte Fluch einer Einbindung von Blogger Relations-Nutzung in die Kommunikation ist meiner Meinung nach…

Manchmal ist es schwer zu unterscheiden, ob ein Blogger lediglich bei uns anfragt um etwas „umsonst abzustauben“ oder ob dieser auch ernsthaftes Interesse an unserem Unternehmen hat und sich z. B. mit Skateboardstuff und Streetwear identifizieren kann. Blogger sollten nur Kooperationen eingehen, die zu ihren Bereichen passen, ebenso wie wir als Unternehmen nur mit Bloggern zusammenarbeiten möchten, bei denen wir Parallelen zwischen unserem Sortiment und deren Inhalten finden. Ein Blogger, welcher sich täglich nur in High-Fashion-Outfits ablichten lässt, wird unsere Streetwear vermutlich nicht kompetent an den Leser bringen können.

8. Was möchten Sie Bloggern gerne mit auf den Weg geben?

Man sieht einem Blog an, ob der Autor wirklich mit Leidenschaft dabei ist oder diesen nur nutzt, um vielleicht Geld damit zu verdienen oder mal etwas geschenkt zu bekommen. Behaltet diese Leidenschaft bei, dann kommen die Unternehmen von alleine auf euch zu! Spaß an der Sache zu haben, ist das beste Rezept für einen erfolgreichen Blog.

 

Teil 20: Isa Grütering und Claudia Kahnt / Hauptstadtmutti.de

Teil 19: Joe Miragliotta / Joe’s Daily

Teil 18: Paul Johnson / A Luxury Travel Blog

Teil 17: Thomas Forster / Hansgrohe

Teil 16: Nastasja Heuer / Rossmann

Teil 15: Kim Christopher Granz / DESIGNLOVR

Teil 14: Thomas Mickeleit / Microsoft Deutschland GmbH

Teil 13: Andreas Maurer / 1&1 Internet AG

Teil 12: Chris Görtz / hypesrus.com

Teil 11: Anja Beckmann / travelontoast.de

Teil 10: Fabian Mechtel / asphaltfrage.de

Teil 9: Falk Hedemann / falkhedemann.de

Teil 8: Camillo Pfeil / imaedia.de

Teil 7: Sascha Pietsch / horstson.de

Teil 6: Romy Mlinzk /snoopsmaus.de

Teil 5: Carsten Knobloch/ stadt-bremerhaven.de

Teil 4: Sachar Kriwoj / GLOSSYBOX

Teil 3: Maik Matischak / AMD

Teil 2: Kai van Heldth / Heldth.com

Teil 1: Milos Willing / Trendlupe.de

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