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Blogger und Entscheider im Interview: Teil 20 – Isa Grütering und Claudia Kahnt / Hauptstadtmutti

Date Posted: 13 Oktober, 2014
Isa Grütering und Claudia Kahnt / Hauptstadtmutti
Isa Grütering und Claudia Kahnt / Hauptstadtmutti

Unsere Se­rie Blog­ger und Ent­schei­der im Inter­view geht in die nächste Runde: Seit Anfang 2014 stel­len wir Blog­gern und Unter­neh­mens­spre­chern Fra­gen rund um das Thema Blog­ger Rela­ti­ons. Nach und nach erge­ben die Ant­wor­ten bei­der Sei­ten wich­tige Erkennt­nisse, wie Blog­ger und Unter­neh­men näher zusam­men­rü­cken kön­nen. Ziel unse­rer Serie ist es, einen Sta­tus Quo in Sachen Blog­ger Rela­ti­ons im Jahr 2014 fest­zu­hal­ten.

„Blogger“ ist als Platzhalter zu verstehen –natürlich können Influencer verschiedener Plattformen gemeint sein (Blogger, Vlogger, Instagramer, Twitterati, Pinterester etc.).

Wei­ter unten fin­det Ihr auch die vor­he­ri­gen Inter­views aufgelistet.

Vor­schläge für Gast­au­to­ren neh­men wir gerne ent­ge­gen, unter welcome@wildcard-communications.de

In Teil 20 im Interview: Isa Grütering und Claudia Kahnt, Gründerinnen und Chef-Bloggerinnen von www.hauptstadtmutti.de.

Viel Spaß beim Lesen.

 

1. Werden Sie von Unternehmen regelmäßig im Rahmen von Blogger Relations angesprochen?

Ja, wir bekommen täglich Anfragen von Unternehmen oder Agenturen für Kooperationen.

2. Welche persönlichen Erfahrungswerte gibt es im Umgang und der Zusammenarbeit mit Unternehmen?

Es gibt Unternehmen, die sind sehr weit vorn. Die nutzen Blogs, um Produkte schnell und authentisch zu zeigen und zu bewerben. Andere denken nach wie vor, dass Bloggen ein Hobby ist. Zwischen diesen beiden Gruppen ist eine große Spanne, die es unserer Meinung nach, zu überwinden gilt. Wir versuchen immer wieder mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen, um zu erklären, welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt, um Blogs für sie Zielgruppen gerecht einzusetzen. Da gibt es dann auch den ein oder anderen „Aha“-Effekt.

3. Was ist der größte Fehler von Unternehmen im Umgang und Dialog mit Bloggern?

Unpersönlichkeit in der Ansprache und die Vorstellung, Dienstleistungen für Umsonst zu bekommen.

4. Wenn Sie Unternehmensvertreter wären: Was würden Sie tun, um die Zusammenarbeit zwischen Bloggern und Unternehmen weiter zu stärken?

Wir würden Blogger als Consultants zu Rate ziehen, um immer up-to-date zu sein und die neuesten Apps oder Tools zu verstehen und um einfach die Arbeit der Blogger besser zu begreifen und für uns als Unternehmen zu nutzen. Das ist viel effektiver als wahllos Mails an „Liebe Bloggerin, lieber Blogger“ zu schreiben.

5. Wie sollte die Ansprache aussehen? Worauf ist besonders von Unternehmensseite aus zu achten, wenn mit Blogger Relations gestartet werden soll?

Als Blogger schreibt man sehr, sehr persönlich, man möchte also auch genauso angesprochen werden. Als Unternehmen sollte man sich schon die Mühe machen, ins Impressum oder auf die Über uns Seite zu schauen, um zu sehen, mit wem man es zu tun hat. Ein Telefonat ist auch immer ganz hilfreich oder ein persönliches Treffen.

6. Der größte Segen der Einbindung von Blogger Relations in die Kommunikation ist meiner Meinung nach…

Das absolut Direkte und die Möglichkeit sofort Meinungen und Tendenzen zu einem Produkt oder einer Aktion zu bekommen.

7. Der größte Fluch der Einbindung von Blogger Relations in die Kommunikation ist meiner Meinung nach…

Die Ehrlichkeit.

8. Was halten Sie für die größte Errungenschaft der Blogger? Was haben Blogs in Ihren Augen erreicht?

Blogger haben eine unglaubliche Geschwindigkeit in das Mediengeschehen gebracht. Sie haben damit den meisten großen Verlagen viel voraus. Sie sind schneller und direkter. Blogger arbeiten heutzutage wie Mini-Verlage, sie sind Publisher, Redakteur, Vermarkter, Grafiker, Fotografen und Community-Manager in Einem. Und die, die eine bestimmte Größe erreicht haben, verdienen damit ihren Lebensunterhalt

9. Wo sehen Sie die Blogosphäre in Bezug auf Reichweite und Einfluss in 1-3 Jahren in Deutschland?

Die Reichweite von deutschen Blogs wird sich auf jeden Fall immer weiter vergrößern. Vorbild sind nach wie vor die USA. Da ist noch Potential. Blogger werden zukünftig noch stärker als Trendscouts und Consultants von Unternehmen genutzt.

10. Was möchten Sie Unternehmensvertretern gerne mit auf den Weg geben?

Bloggen ist Business.

 

Teil 19: Joe Miragliotta / Joe’s Daily

Teil 18: Paul Johnson / A Luxury Travel Blog

Teil 17: Thomas Forster / Hansgrohe

Teil 16: Nastasja Heuer / Rossmann

Teil 15: Kim Christopher Granz / DESIGNLOVR

Teil 14: Thomas Mickeleit / Microsoft Deutschland GmbH

Teil 13: Andreas Maurer / 1&1 Internet AG

Teil 12: Chris Görtz / hypesrus.com

Teil 11: Anja Beckmann / travelontoast.de

Teil 10: Fabian Mechtel / asphaltfrage.de

Teil 9: Falk Hedemann / falkhedemann.de

Teil 8: Camillo Pfeil / imaedia.de

Teil 7: Sascha Pietsch / horstson.de

Teil 6: Romy Mlinzk /snoopsmaus.de

Teil 5: Carsten Knobloch/ stadt-bremerhaven.de

Teil 4: Sachar Kriwoj / GLOSSYBOX

Teil 3: Maik Matischak / AMD

Teil 2: Kai van Heldth / Heldth.com

Teil 1: Milos Willing / Trendlupe.de

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