News & views

Blogger und Entscheider im Interview – Teil 13: Andreas Maurer / 1&1 Internet AG

Date Posted: 30 Juni, 2014
_DSC3540
Andreas Maurer / 1&1 Internet AG

Unsere Se­rie Blog­ger und Ent­schei­der im Inter­view geht in die nächste Runde: Seit Anfang 2014 stel­len wir Blog­gern und Unter­neh­mens­spre­chern Fra­gen rund um das Thema Blog­ger Rela­ti­ons. Nach und nach erge­ben die Ant­wor­ten bei­der Sei­ten wich­tige Erkennt­nisse, wie Blog­ger und Unter­neh­men näher zusam­men­rü­cken kön­nen. Ziel unse­rer Serie ist es, einen Sta­tus Quo in Sachen Blog­ger Rela­ti­ons im Jahr 2014 fest­zu­hal­ten.

 

„Blogger“ ist als Platzhalter zu verstehen –natürlich können Influencer verschiedener Plattformen gemeint sein (Blogger, Vlogger, Instagramer, Twitterati, Pinterester etc.).

Wei­ter unten fin­det Ihr auch die vor­he­ri­gen Inter­views aufgelistet.

Vor­schläge für Gast­au­to­ren neh­men wir gerne ent­ge­gen, unter welcome@wildcard-communications.de

In Teil 13 im Interview: Andreas Maurer, Social Media Chief der 1&1 Internet AG

Viel Spaß beim Lesen.

1. In einem Satz gesagt: Was macht Ihr Unternehmen?

In Deutschland sind wir vor allem als DSL- und Mobilfunkanbieter bekannt, aber 1&1 ist auch einer der weltgrößten Webhoster – unter anderem in den USA, Großbritannien und Mexiko.

2. Was machen Sie? Beschreiben Sie uns Ihre beruflichen Tätigkeitsfelder.

 Als Social Media Chief koordiniere ich die internationalen Social-Media-Aktivitäten von 1&1. Vor viereinhalb Jahren haben wir zunächst mit einem eigenen Social-Media-Team innerhalb der PR-Abteilung begonnen. Inzwischen ist Social Media aber ein Thema, das das ganze Unternehmen durchzieht. Außerdem bin ich als Chef vom Dienst der Pressestelle für die Themensteuerung und –Koordination der verschiedenen PR-Teams verantwortlich.

3. Warum machen Sie Blogger Relations? Erläutern Sie uns kurz Ihre Top Ziele, die Sie mit Blogger Relations erreichen möchten?

 Blogger sind als Multiplikatoren inzwischen genauso wichtig wie Journalisten. Meistens haben sie sogar eine engere Bindung zu ihren Lesern als klassische Medien. Deshalb sind sie für uns gleichberechtigte Adressaten unserer Öffentlichkeitsarbeit. Besonders wichtig ist uns dabei das direkte Feedback, das wir von Journalisten eher selten bekommen.

4. Welche persönlichen Erfahrungswerte gibt es im Umgang und der Zusammenarbeit mit Bloggern?

 In den letzten Jahren haben wir eher bei einzelnen Projekten mit Bloggern zusammengearbeitet. Dabei haben wir eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht. Die größte Herausforderung war dabei die Identifizierung von Blogs und Bloggern, für die unsere Themen relevant waren. Spannend war, dass auch kritisch eingestellte Blogger fast immer bereit zum Dialog sind und auch bereit sind, andere Meinungen zu dokumentieren. Entsprechend wollen wir das Thema Blogger Relations auch künftig in all unseren Märkten institutionalisieren.

5. Welche Wirkung hat der Einsatz von Blogger Relations auf die übrige Kommunikation Ihres Unternehmens?

 Wir haben für einige Zeit durchaus einen Wettbewerb zwischen den PR- und Social-Media-Leuten gesehen. Da wir aber letztlich die selben Themen kommunizieren, haben wir uns im letzten Jahr dazu entschlossen, diese Bereiche zusammenzufassen. Konkret heißt das, dass eine PR-Manager oder Pressesprecher bei uns immer für ein Thema verantwortlich ist, dieses dann aber über alle passenden Kanäle kommuniziert, egal ob online oder offline oder klassische Medien oder Social Media.

6. Der größte Segen einer Einbindung von Blogger Relations-Nutzung in die Kommunikation ist meiner Meinung nach…

 … dass Blogger oft viel näher an Ihren Lesern sind, als Medien, und dass sie einen ganz eigenen Blickwinkel haben.

 7. Der größte Fluch einer Einbindung von Blogger Relations-Nutzung in die Kommunikation ist meiner Meinung nach…

 … dass die Kommunkiationsarbeit noch komplexer wird. Aber auch spannender!

 8. Was möchten Sie Bloggern gerne mit auf den Weg geben?

 Blogger, die den Dialog mit Unternehmen wünschen, sollten sich selbst Gedanken machen, wie die Zusammenarbeit aussehen kann und dann auch klar kommunizieren, was sie sich von den Unternehmen wünschen. Und sie sollten auch etwas Geduld und Verständnis für Kollegen aufbringen, die aus der „alten“ PR-Welt kommen.

 

Teil 12: Chris Görtz / hypesrus.com

Teil 11: Anja Beckmann / travelontoast.de

Teil 10: Fabian Mechtel / asphaltfrage.de

Teil 9: Falk Hedemann / falkhedemann.de

Teil 8: Camillo Pfeil / imaedia.de

Teil 7: Sascha Pietsch / horstson.de

Teil 6: Romy Mlinzk /snoopsmaus.de

Teil 5: Carsten Knobloch/ stadt-bremerhaven.de

Teil 4: Sachar Kriwoj / GLOSSYBOX

Teil 3: Maik Matischak / AMD

Teil 2: Kai van Heldth / Heldth.com

Teil 1: Milos Willing / Trendlupe.de

Share this
arrow_upward