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Bewegtbild im Fokus – Teil 2: Der Produkt-Film

Date Posted: 9 Juli, 2014
© ktsdesign - Fotolia.com
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Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – Die Relevanz von Bewegtbild-Inhalten als Kommunikationsinstrument nimmt immer mehr zu. Videos dienen längst nicht mehr nur Vloggern auf Youtube, vimeo und Co. als wichtiger Content. Mittlerweile haben auch Unternehmen erkannt, wie wichtig professionell produzierte Videoinhalte für die Kommunikation mit verschiedensten Zielgruppen sind. In unserer Serie „Bewegtbild im Fokus“ stellen wir die wichtigsten Formate aus dem Bereich vor und gehen auf Besonderheiten ein. Beispiel-Videos runden die Vorstellung des jeweligen Formats ab. Letzte Woche drehte sich hier alles um den Recruitment-Film, heute stellen wir den klassischen Produkt-Film vor.

Der Produkt-Film

 Kommunikation per Produktfilm ist für Unternehmen aktuell bedeutender denn je. Es ist das am häufigsten eingesetzte Videoformat bei Industrie- und Wirtschaftsunternehmen. Durch die Schnelllebigkeit des Netzes ist es jedoch schwieriger geworden, die Aufmerksamkeit des Konsumenten zu gewinnen und aufrecht zu erhalten. Ein Produkt-Film, der aus der Masse an Videos auf YouTube und Co. herausstechen soll, braucht daher in erster Linie ein gutes Konzept und einen roten Faden. Dem Spektrum der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, von fiktionaler Spielszene bis zur reportage-haften Produkterklärung ist alles möglich. Im besten Fall haucht der Film einem Produkt – oder dessen Entstehungsprozess – Leben ein und geht über das reine Wecken von Begehrlichkeiten und das Erzeugen von Kaufanreizen hinaus.

Bild: wildcard communications
Bild: wildcard communications

Thematisch bewegt sich der Produkt-Film zwischen Werbung und Dokumentar-Film. Er soll schwerpunktmäßig ein bestimmtes Objekt für einen definierten Kundenkreis attraktiv darstellen und somit das Interesse des Betrachters auf sich ziehen. Im Optimalfall vergisst der Zuschauer beim Anschauen den werblichen Part. Er muss vom Thema „gepackt“ werden und seine volle Aufmerksamkeit darauf richten. Schon aus diesem Grund ist ein schlüssiges, verständliches Konzept, welches im Vorfeld der Produktion in Abstimmung mit dem Auftraggeber ausgearbeitet wird, unabdingbar. Eine gelungene Produktfilm-Realisierung zeichnet sich zudem durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Films aus. Klassische Plattformen zur Veröffentlichung sind die firmeneigenen Seiten, Onlineshops, Messen, Point-of-Sale oder Social-Media-Plattformen. Gepunktet wird dabei durch visuelle Reize, gut inszenierte Bildwelten in hochwertiger Auflösung und entsprechendem Bildaufbau. Gepaart mit professionell gesetztem Licht, innovativer Schnitttechnik und aufwändiger Bildbearbeitung erhält der Produkt-Film eine individuelle Note und setzt das Produkt entsprechend in Szene.

Die Resultate in der Praxis

Bild: wildcard communications
Bild: wildcard communications

Authentisch – sympathisch – glaubwürdig: Das waren die wichtigsten Vorgaben von Sennheiser / Adidas zum Shooting des Spots mit dem deutschen Tennisstar Andrea Petkovic und der PMX Sportkopfhörerserie. Der Film sollte nah am Produkt, aber trotzdem sympathisch und unaufdringlich in der Aufmachung sein.

 

Beispiel:

http://www.wildcard-fernsehzimmer.de/sennheiser/

Sportlich geht es auch beim Produktfilm zum neuen Sony Xperia Z1 im Auftrag des Mobilfunkanbieters Sparhandy zur Sache. Wir begleiten Freerunner Amadei auf seinem „Run“ durch die Stadt. Der Betrachter wird gefangen genommen von spektakulären Sprüngen und waghalsigen Tricks. Im Laufe des Films stets dezent auf das Produkt hingewiesen, das Ganze in einer spielerischen Art und Weise, die weder als aufdringlich noch als störend wahrgenommen wird.

Beispiel:

http://www.wildcard-fernsehzimmer.de/sparhandy/

 

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