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Bewegtbild beansprucht die Formatvorherrschaft für sich: Video kills the PPT.STAR

Date Posted: 30 Mai, 2017

 

Bewegtbild rules. Der IT-Gigant Cisco sagt voraus, dass 80 Prozent des weltweiten Consumer-Traffics im Internet aus Video bestehen wird. Und zwar nicht erst in zig Jahren, sondern bereits Anfang 2019.

Dass Bewegtbild der beste Content für maximale Aufmerksamkeit und zur unterhaltsamen Erklärung komplexer Zusammenhänge auf Social Media ist, bestreitet heute niemand mehr.

Video: Bei jüngeren Generationen nicht mehr wegzudenken

Eine aktuelle repräsentative Umfrage unter 13-20-jährigen von Defy Media belegt diese Entwicklung eindrucksvoll: 95 % der befragten Jugendlichen nutzen YouTube, 50% könnten sich ein Leben ohne YouTube nicht mehr vorstellen. Sie alle bevorzugen Einkaufstipps und Gebrauchsanweisungen als bewegtes Bild.

Und jetzt mal Hand hoch, wenn Euer Unternehmen trotzdem immer noch „klassische Webinare“ auf die hauseigene Website hochlädt. Ihr wisst schon, diese monochromen Foliensätze, die gefühlt vier Stunden dauern und  maximal mit monotonem Voice-over versehen sind.

 

Gut Ding will Weile haben: Unternehmen tun sich (noch) schwer mit dem beliebtesten Contentformat

Oh, da sehen wir eine Menge Hände. Warum ist das so, wie kann das 2017 noch sein?

Weil es gelernt, eingeübt und vor allem bequem ist. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstierchen. Als solches eingestuft, verstehen wir unter Bewegtbild den Werbespot oder den Hochglanzunternehmensfilm mit wehenden Fahnen vor dem Eingangsportal und vielen Kamerafahrten frontal auf den Geschäftsführer zu.

Und ja, es ist schon mühsamer, ein richtig gutes Video zu machen, selbst eines, das vielleicht nur 20 Sekunden lang ist. Im Zweifel ist es in der Erstellung sogar etwas kostspieliger – aber zumeist weniger kostspielig als gedacht. Denn auch für das „Oldschool-Format“ eines Webinars muss jemand intern die richtigen Informationen zusammenstellen und zu Papier gebracht haben, diese Arbeit wäre also bereits gemacht. Nur halt nicht so richtig gut, wenn es beim Papier bliebe. Vergleichen wir dann die Wirkung eines guten Web-Tutorials mit der von PowerPoint, wird deutlich, dass sich der vermeintliche Mehraufwand mehr als rechnet.

 

Kenntnis der Zielgruppenbedürfnisse liefert bessere Ergebnisse

Gute Web-Videos vermitteln Informationen nicht nur präzise, sondern auch nachhaltig und leicht teilbar. Daneben zeigen sie einen großen Respekt des Absenders vor seinem Zielpublikum. Und das sowohl intern wie extern. Sogar und ganz besonders wenn es um die Vermittlung von an sich trockenen Fachinformationen geht. Denn das Publikum will entweder leicht verständlich etwas lernen, oder unterhalten werden – und im besten Fall gleich beides. Das größte Potential dazu liegt in gut gemachtem Bewegtbild.

Dieses Eingehen auf seine Bedürfnisse weiß der Betrachter zu schätzen und honoriert es mit einer positiven Verknüpfung zu den vermittelten Inhalten und zur eigenen Company. Denn die Sehgewohnheiten haben sich auch im Geschäftsumfeld nicht zuletzt durch private Social Media-Nutzung bei vielen Menschen geändert. Die Erwartungen an gute Content-Formate steigen stetig – auch und vor allem in Business- oder HR-Umfeldern.

 

Disclaimer

(Dieser Post ist übrigens auch etwas bequem – er besteht nur aus Text) 😉

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